Aktuelles

Nächster Stammtisch: 16.Januar 2020, um 19:00 Uhr im Schwanenhof in Lohmar

Aktuelles vom 10.12.2019

„Saach, hür ens“ met leckerem Anjebott om Lühmerer Weihnaachsmaat

Wer kennt ett nitt, datt Leed vunn de „Äätze, Bunne unn Linse“?

Genau damit und mit noch viel mehr verwöhnte “Saach, hür ens“ die Besucher beim diesjährigen Weihnachtsmarkt im alten Lohmarer Kirchdorf. Aber nicht nur die leckeren warmen Speisen in Form von Erbsen- oder Linsensuppe wurden von den Gästen am Stand von Lohmars Brauchtumsverein gelobt. Es wurde dazu auch eine leckere Bockwurst mit Brötchen gereicht sowie ein süffiges Winterbockbier und natürlich wieder, neben einer Auswahl kostenfreier, weihnachtlicher Leckereien, der traditionelle Apfelpunsch mit Zimt und Sahnehäubchen – wahlweise mit oder ohne Calvados.
Das ganze Ambiente des Standes, vom schön geschmückten Weihnachtsbaum vor der Bude bis hin zu den dekorativen Lichterschläuchen in und um den Stand, trug, wie jedes Jahr,  die Handschrift von Angelika Otto und war wiederum in wochenlanger Vorbereitungszeit liebevoll geplant und organisiert worden von den Vorstandsmitgliedern Angelika und Rainer Otto sowie dem 2. Vorsitzenden Gerd Moos.
Ein besonderer Dank geht auch an die vielen Helfer/innen beim Verkauf und beim Transport für den Stand vor der katholischen Kirche. „Saach, hür ens“ ist in dem Zusammenhang glücklich, mittlerweile auch jüngere Helfer wie Henning Jahnke in seinen Reihen zu haben, die tatkräftig zupacken können. Erneut fand der Nikolaus, den

der Verein eigens für die Kinder eingeladen hatte, und der am Abend des ersten Tages mit zwei Engeln über den Markt zog, die die Pänz mit „Äppel, Nöss, Schukelad‘ unn Mandarine“ beschenkten, großen Anklang und erfreute sich großer Beliebtheit – und das sogar auch bei dem ein oder anderen Erwachsenen.
Es ist immer wieder schön und die Mühe bei den Vorbereitungen wert, wenn man als Lohmarer Verein während des Marktes gemeinsam mit den anderen Vereinen auf  viele bekannte und auch unbekannte Menschen trifft und mit ihnen über die Arbeit des Vereins und seine Veranstaltungen für das Brauchtum und die rheinische Mundart im Laufe des Jahres erzählen kann.
So freut sich „Saach, hür ens“ schon auf das kommende Jahr, das wir – neben vielen anderen Angeboten – mit unserer 7. Kostümsitzung am Samstag den 8. Februar in der Jabachhalle beginnen.
Karten dafür gibt es noch in geringer Zahl bei IBS am Frouardplatz in Lohmar.

Ihr/euer „Saach, hür ens“ Lohmar e.V.

Aktuelles vom 19.11.2019

Mundartseminar begeistert Teilnehmer/innen

„Saach, hür ens“ Lohmar e.V. trifft mit seinem „Mungkaat-Diplom“ ins Volle
Die Pflege der rheinischen Mundart gehört zu den Statuten des Lohmarer Brauchtumsvereins, und das durften die 34 Teilnehmer/innen des zum zweiten Mal in Eigenregie veranstalteten Seminars am letzten Samstag im evangelischen Gemeindehaus in Lohmar in vollem Umfang auskosten. Aus Nah und Fern waren die Gäste angereist – so u.a. aus Siegburg, Seelscheid, Much, Hennef,Uckerath,Wahlscheid und Marialinden.


Als der Vereinsvorsitzende Erwin Rußkowski, der die Veranstaltung erneut leitete, seine Gäste bei Kaffee und Kuchen begrüßte, ahnte man bereits, dass dies ein durchaus unterhaltsamer Nachmittag werden sollte.Bei bester Laune und Stimmung ließen sich die Teilnehmer/innen über die Entwicklung der rheinischen Mundart und ihre Zuordnung zu den „Ripuarischen Dialekten“ informieren. Sie erfuhren, was der Unterschied von Dialekt und Regiolekt ist, und wie es um Aussprachen, spezifische Begriffe und Schreibweisen gerade im Regiolekt steht. Es ist eigentlich ganz egal, was und wie man unsere Mundart spricht bzw. ausspricht. Die Hauptsache ist, dass man sie spricht; denn – wie heißt es doch im „Kölschen Jung“ von Brings zu unserer „Sprôôch“?
„Sulang m’r se spreche, lääv se noch lang“. Und so soll es sein!
Beim Thema Grammatik ging es allein um die besitzanzeigenden Fürwörter und die Kenntnis, dass es „minge Vatter“ aber „ming Mutter“ heißt und nicht umgekehrt, wie man es leider allzu oft hören muss.
Nach der Pause, bei der die Teilnehmer u.a. die Gelegenheit hatten, das umfangreiche ausliegende Literaturangebot zu begutachten oder sich auf die drei Texte vorzubereiten, die es am Ende der Veranstaltung vorzutragen galt, was eine der Bedingungen zur Erlangung des „Mungkaat-Diploms“ war.
Als durchaus interessant wurde das Thema „Wörter aus anderen Ländern“ aufgenommen, etwa „woher kütt „ Fisternöll“ oder „Fisematenten“? Dieses und Anderes lässt sich nämlich wissenschaftlich nachweisen und ableiten – auch wenn das nicht jedem gefiel, weil man doch bislang dafür ganz andere Herleitungen kannte.
Lustig wurde es beim Thema „ Klüngel“ und erst recht bei den Kölschen Spitznamen, weil da wusste der ein oder andere aus seinem eigenen Umfeld zu berichten. Denn Spitznamen gibt es überall, und oft kennt man dabei den richtigen Namen des so bezeichneten überhaupt nicht.
Auch die mundartlichen Ortsnamen unserer Heimat waren ein Thema des Nachmittags.
Über kölsche Lieder und den Karneval gelangte man schließlich nach über drei Stunden intensiver Arbeit zu den bereits erwähnten Mundart-Vorträgen, bei denen die Teilnehmer eindrucksvoll ihre Kenntnisse über die rheinischen Mundart unter Beweis stellen konnten.
Zum Dank und zur Anerkennung für die geleistete Mitarbeit erhielten alle Teilnehmer/innen das „Loss m’r schwade Diplom“, die eigens von „Saach, hür ens“ erstellte Urkunde. Am Ende gab es – auch zum gemütlichen Verweilen und zum Gedankenaustausch – für alle Teilnehmer/innen ein liebevoll vorbereitetes „Kölsches Büffet met Levverwoosch, leckeren Röggelcher, Flönz, Mett un Öllich, unn sujjar Kies“. Dazu wurden Kölsch und andere kalte Getränke gereicht, wofür sich die begeisterten Teilnehmer/innen  herzlich bedankten.
Ein genauso herzlicher Dank geht auch an Doris und Gerd Moos sowie an Gisela Rußkowski für Einkauf, und Zubereitung der gesamten Bewirtung und die Bedienung an diesem schönen Nachmittag.
Dank aber auch an die anderen fleißigen Helfer aus dem Vorstand von „Saach, hür ens“ sowie an die Küsterin, Frau Olbrich, und Herrn Pfarrer Schulze von der evangelischen Kirchengemeinde in Lohmar, ohne deren Hilfe und Zustimmung zur Benutzung des Gemeindehauses dieser eindrucksvolle Nachmittag nicht möglich gewesen wäre.
Ihr / euer
„Saach, hür ens“ Lohmar e.V.

Aktuelles vom 04.11.2019

“Saach hür ens – Loss m’r schwade Ôvend 2019“

Heimatmuseumsbesitzer Kurt Oberdörster demnächst im „Dialektatlas“

Erneut hatte Lohmar’s Brauchtumsverein zu seinem beliebten „Loss m’r schwade Ôvend“ ins Aggertalhotel „Zur Alten Linde“ nach Wahlscheid eingeladen. Und so traf sich eine illustre Schar von „Schwad-Willigen“ am Abend des 31. Oktober in der dortigen Kaminstube, um munter drauflos „zo schwade“.


An diesem von Vorstandsmitglied Doris Hochschild gut vorbereiteten Abend, bei dem es in erster Linie um in Vergessenheit geratene Begriffe ging, die in früheren Zeiten in aller Mund waren, erfuhren die Teilnehmer zur großen Überraschung aller, dass Kurt Oberdörster, Besitzer des privaten Heimatmuseums in Schönenberg und ein Stammgast der „Loss m’r schwad-Ôvende“ von “Saach hür ens“ demnächst über das Internet im „Dialektatlas Mittleres Westdeutschland“ zu hören sein wird.
Erst am Vortag war eine Mitarbeiterin der Uni Siegen, die die regionalen Sprechweisen in rund 1000 Ortschaften in Westdeutschland erforscht, sechs Stunden lang bei ihm zu Gast gewesen mit der Aufgabe, Begriffe der Themen Haus, Hof, Leben und Umwelt in seinen Dialekt zu übertragen.
“Datt woor janz schön anstrengend“ gab Kurt Oberdörster zu. „Dô môôt m’r sich janz joot konzentriere – watt die su alles wesse wullten.“
Die Versammlung in der „Alten Linde“ war sich aber einig, dass es in Lohmar und der Region mit Sicherheit keinen besseren Kenner dieser Thematik gibt als Kurt Oberdörster.
Er hatte zudem für den Abend einen in Reimform geschriebenen Text mit einer Unmenge an Ausdrücken aus der alten Zeit mitgebracht, den er in der ihm eigenen Art vortrug.
Wer weiß denn heute noch, was beispielsweise „en Kabass“ (Tasche) , „e‘ Schaaf“ (Schrank), „en Lööf“(Speicher- oder Dachzimmer) „e‘ Schoss“ (Schublade) oder „en Hipp“ (Ziege) ist.

Oder, wenn etwas nicht ganz passend angefertigt wurde, hieß es: „Datt is mangs.“
Eine düstere, schmutzige Kneipe „is en Kaschemm“, ein Tamburin „is en Lavumm“ und „ne Zewäschte“ ist ein Quertreiber.
Es wurde über den ein oder anderen Begriff ernsthaft diskutiert, und das Schöne an diesem Abend war wieder einmal, dass wirklich nur in Mundart „jeschwad‘ wood“.
Das gibt es wohl im Vereinswesen von Lohmar und drumherum wohl nur bei „Saach hür ens“.
Eine wunderschöne Abrundung fand der Abend wiederum durch das „Hocker-Trio“, drei tolle Musiker/innen, die mit „Jittar, Flitsch unn Jesang“ Lieder von BAP, Brings, den Klüngelköpp und den Bläck Fööss vortrugen, bei denen alle Teilnehmer gerne mitsangen bis zum finalen „Dringk doch eene met.“
So fand der „Loss m’r schwade Ôvend 2019“ von “Saach hür ens“ Lohmar einen gebührenden Abschluss an einem aus organisatorischen Gründen aus dem Rhythmus gelaufenen Donnerstagabend, und man darf schon gespannt sein, welche Thematik der nächste Abend in 2020 bringt – dann wieder traditionel am ersten Freitag im November.
Ihr/euer “Saach hür ens“ Lohmar e.V.

Aktuelles vom28.10.2019

Mundartgruppe besucht Hänneschen-Theater
“Saach hür ens“ Lohmar eV. lädt Schüler/innen und deren Familien ein.

Auf Einladung des Lohmarer Brauchtumvereins “Saach hür ens“ verbrachten die Schüler/innen der Mundartgruppe der Musik-und Kunstschule der Stadt Lohmar zusammen mit ihren Eltern und Geschwistern sowie einem Teil des Vorstandes einen wunderschönen Nachmittag in Köln.

Es gehört mit zu den Statuten des Vereins, der die Mundartgruppe seit ihrem Bestehen vor fast sieben Jahren immer wieder in verschiedenen Bereichen unterstützt, dass die Förderung der rheinischen Mundart durch Aktionen wie diese honoriert wird.
Ähnliches durfte in diesem Jahr auch bereits der katholische Kindergarten aus Lohmar, der immer wieder durch „Kölsch-Projekte“ auf sich aufmerksam macht, erfahren.
„Et kölsche Jrundjesetz“ hieß das Stück im ausverkauften Hänneschen-Theater.Und dabei kamen die Besucher voll auf ihre Kosten, hatten doch Tünnes und Schäl im Kölner Rathaus das bekannte Gesetz , bestehend aus 11 Paragraphen „jekläut“ und wollten es wahrhaftig ausgerechnet nach Düsseldorf „verscherbeln“.
Dabei ging es teilweise recht spannend zu. Es wurde aber vor allem auch viel gelacht und gesungen, bis „Vater Rhein“ schließlich die beiden Schurken kurz vor Erreichen ihres Ziels noch abfangen und sie eines Besseren belehren konnte. Dafür hatten auch Hänneschen und Bärbelchen gesorgt, die den Fluchtweg geahnt hatten. Zum Dank wurden sie von Oberbürgermeisterin Henriette Reker geehrt.
Gut gelaunt ging es nach dem Besuch des Hänneschen -Theaters in ein gegenüber liegendes Eiscafe, wo Erwin Rußkowski, Dozent der Mundartgruppe und Vorsitzender von „Saach hür ens“ Lohmarv e.V. Plätze für die Gruppe reserviert hatte. Bei leckerem Eis, Waffeln und Crepes wurde in gemütlicher Runde noch viel erzählt – auch über die bevorstehenden Auftritte in der Advents- und Karnevalszeit, auf die sich die „Mundartpänz“ schon riesig freuen.
Wer Interesse hat, in der Gruppe mitzumachen, ist herzlich eingeladen, sich die Arbeit einmal unverbindlich anzuschauen.
Termin: dienstags von 17 Uhr bis 18.30 Uhr im Sternensaal der Villa Therese in der Lohmarer Hauptstraße neben der Stadtbibliothek.

Ihr/euer “Saach hür ens“ Lohmar e.V.

Aktuelles vom12.10.2019

„Loss m’r schwade Diplom“

 “Saach hür ens“ Lohmar e.V. bietet erneut ein Mundartseminar an.

Nachdem der Verein vor einem Jahr erstmals in Eigenregie ein Mundartseminar unter der Leitung des 1. Vorsitzenden Erwin Rußkowski angeboten hatte, das schnell ausgebucht war, wird es nun erneut in Form eines dreistündigen Seminars die Möglichkeit geben, sich mit der rheinischen Mundart vertraut zu machen, sie zu vertiefen, Kenntnisse aufzufrischen, sich darin weiterzubilden und sie letztendlich auch anzuwenden.
Geplant ist ein unterhaltsamer Nachmittag, bei dem die Teilnehmer Einiges über die Entwicklung der rheinischen Mundart und ihre Verbreitung ebenso erfahren wie über die Besonderheiten der Grammatik, der Aussprache, der Schreibweise sowie spezielle Ausdrücke und typische Redensarten.Kölsche Lieder und der Karneval gehören ebenfalls zum Inhalt des Nachmittags
Ziel und damit Berechtigung für die Aushändigung des „Loss m’r schwade Diploms“ in Form einer schönen Urkunde ist der Nachweis über die Fähigkeit, die rheinische Mundart zu sprechen.
Erwin Rußkowski wird den Teilnehmer/innen die dazu notwendigen Kenntnisse während des unterhaltsamen Nachmittags vermitteln.
Selbstverständlich kommen hierbei auch, wie immer bei “Saach hür ens“, die Gaumenfreuden nicht zu kurz. Zu dem geselligen Nachmittag gehören Kaffee und Kuchen zu Beginn des Nachmittags ebenso dazu wie ein Kölsch-Buffet mit kalten Getränken nach Abschluss des Seminars.
Zur Deckung der Kosten werden 10 Euro als Teilnehmergebühr erhoben.
Die Anzahl der Teilnehmer ist beschränkt auf 25 Personen.

Die Veranstaltung findet statt am:

Samstag, den 16. November 2019 von 14:30 Uhr bis 17:30 Uhr
im ev. Gemeindehaus, Hauptstraße 74 in 53797 Lohmar

Eine verbindliche Anmeldung ist erforderlich bis zum 10. 11. 2019 unter unserer Mail-Adresse: „info@saachhuerens.de
oder unter Tel.: 02246/7766 (Erwin Rußkowski)

 PS: Die Veranstaltung ist auch für „Neueinsteiger“ gut geeignet.

Ihr/euer “Saach hür ens“ Lohmar e.V.

Aktuelles vom 06.10.2019

Sitzungskarten 2020, Mundartdiplom und Anderes

Ab sofort können die Karten für unsere 7. Kostümsitzung am Samstag, den 8. Februar 2020 ab 17.30 Uhr in der Jabachhalle bestellt werden.
Unsere Gäste erwartet wieder ein abwechslungsreiches Programm mit Stars des rheinischen Karnevals, Lohmarer Vereinen und natürlich unserem tollen eigenen Nachwuchs aus der Mundartgruppe der Musik- und Kunstschule der Stadt Lohmar.
Die Karten kosten wie im Vorjahr 23 Euro.
Bitte senden Sie uns Ihre verbindliche Bestellung bis zum 20.Oktober an unsere Email – Adresse info@saachhuerens.de , damit Ihre Kartenwünsche bei der Platzverteilung berücksichtigt werden können
Des Weiteren weisen wir daraufhin, dass am Samstag den 16. November ab 15 Uhr wieder ein Mundartseminar von „Saach hür ens“ zur Erlangung des „Loss m’r schwade-Diploms“ im evangelischen Gemeindehaus in Lohmar stattfindet. Da der Raum und die Teilnehmerzahl hierfür auf 25 Personen begrenzt sind, bitten wir unbedingt um vorherige telefonische Anmeldung beim Leiter der Seminars, unserem 1.Vorsitzenden Erwin Rußkowski unter Tel.: 02246/7766. Die Teilnehmergebühr beträgt 10 Euro. Näheres hierzu entnehmen Sie bitte zu gegebener Zeit der Presse.
Der diesjährige “Loss m’r schwade-Ôvend“ findet aufgrund des Feiertags diesmal nicht wie gewohnt am ersten Freitag im November statt, sondern am Donnerstag, den 31. Oktober ab 19.30 Uhr im Aggertalhotel „Zur Alten Linde“ in Wahlscheid.
Ihr/euer
“Saach hür ens“ Lohmar e.V.
Info: www.saachhuerens.de

 

Aktuelles vom 14.07.2019

„Antweiler Graf & Co“ in Superform
Ersatzleute erwiesen sich als Volltreffer

 

Foto: Erwin Rußkowski

Bereits zum fünften Mal in Folge präsentierte “Saach, hür ens“ Lohmar e.V. gemeinsam mit dem „Dilettantenverein Neuhonrath“ ein Mundartkonzert mit der bekannten und beliebten Hennefer
Kultband.
Die Besucher im rappelvollen Saal „Op d’r Baach“ rieben sich verwundert die Augen, und das nicht nur, weil die Band nicht wie gewohnt zu den Klängen des „Scheiß Môndaach Morje“ als Prozession von hinten in den Saal einzog. Auf der Bühne standen diesmal fünf Musiker anstelle der erwarteten vier. Was war passiert? Die Antwort kam prompt von Bernd Antweiler:
Manni Bosse konnte aus familiären Gründen nicht dabei sein. Und so sprangen kurzerhand mit Norbert („Pauli“) Peth, ein alter Bekannter aus gemeinsamen Zeiten mit den „Panzerknackern“ und bereits aus den 60er Jahren mit den „Screamers“, deren Frontmann jeweils Bernd Antweiler war,  und mit Andreas Opitz zwei Musiker der Spitzenklasse ein und verhalfen dem Ensemble zu einer musikalischen Leistung von höchster Qualität. Nicht wenige im Publikum äußerten am Ende die Meinung, dass dieses Konzert „Op d‘ r Baach“ eines der besten war, das sie jemals mit dieser Band erleben durften. Und ein Erlebnis ist die Performance von Bernd Antweiler (Gitarre, Mandoline, Banjo, Bouzouki, Mundharmonika, Konzertina und Gesang), Tanja Krämer (Kontrabass, Quetsch, Gitarre) und Martin Graf ( Piano, Quetsch, Gesang) ja jedes Mal.
Allein die Vielfalt der Instrumente, die die Band beherrscht, ist nahezu rekordverdächtig. Hinzu kommen in der Regel ja auch noch einige Blasinstrumente.
Doch dieser Abend sollte deswegen ein besonderer werden, weil sich die beiden „Aushilfsmusiker“
nahtlos in die Band einfügten, und vor allem durch ihr Gitarrenspiel den Songs einen ganz besonderen Sound gaben. Auch das Geigenspiel von Norbert Peth verhalf dem ein oder anderen Stück zu wahrhaft irischer Atmosphäre.
Andreas Opitz vermochte mit seinem Flötenspiel dazu beizutragen, dass die entsprechenden Stücke eine sehr positive Abrundung fanden.
Bemerkenswert auch und zugleich fantastisch, dass man allen Musikern ansah, dass sie mit viel Spaß und Freude bei der Sache waren. Da springt der Funke zum Publikum viel schneller über, und das war an diesem Abend von Anfang an spürbar.
Ein rundum gelungenes Musikereignis zog die verständlich lang anhaltenden „Standing Ovations“ mit sich und ließ die begeisterten Besucher nach einem mehr als dreistündigen Programm  glückselig nach Hause gehen bzw. fahren, denn viele waren von weither angereist.
So darf man getrost davon ausgehen, dass ein solcher Abend mit einer so fantastischen Band, als die sich „Antweiler, Graf & Co, einmal mehr präsentierten, im kommenden Jahr seine Fortsetzung finden wird.

Ihr/euer
“Saach, hür ens“ Lohmar e.V.
sowie  „Dilettantenverein Neuhonrath“ von 1899 e.V.

Aktuelles vom 24.06.2019

„Antweiler, Graf & Co“ bei “Saach hür ens“

Bereits zum fünften Mal präsentiert „Saach hür ens“ Lohmar e.V. die beliebte Hennefer Kultband „ Antweiler , Graf & Co“ in Zusammenarbeit mit dem „Dilettantenverein Neuhonrath“ in deren Saal „Op d’r Baach“ am Mittwoch, den 10. Juli um 20 Uhr (Einlass 19 Uhr) ein Mundartkonzert der besonderen Art mit „janz vill rheinischem Heimatjeföhl“.
Eintrittskarten zum Preis von 11 Euro gibt es ab Montag, den 24. Juni in den Friseurläden von Bernhard Königs in der Kirchstraße 6 in Lohmar (Tel.: 02246/2825)  sowie in der Schachenaueler Straße 11 in Lohmar-Neuhonrath (Tel.: 02206/5231).
Ihr/euer “Saach hür ens“ Lohmar e.V.

Aktuelles vom 24.06.2019

Saach hür ens „op Sunndaachstour“ in Kölle

 Dritte „Strôôßesänger Sunndaachstour“: mit Philipp Oebel durch das Friesenviertel

Bereits zum dritten Mal lud “Saach hür ens“ Lohmar e.V. zu einer interessanten Tour mit dem Kölner Krätzjessänger Philipp Oebel durch ein Kölner „Veedel“ ein, und fast 40 Personen folgten diesem Aufruf.
Diesmal ging es durch das Friesenviertel. Gestartet wurde in der Friesenstraße vor „Klein Köln“, der Mutter der Kölner Milieukneipen, in der das ganze Jahr über Karneval sein soll, mit dem „Zausleed“ in der Version der Pudelbande. Danach zog die muntere Schar durch die Römergasse, wo einige Kölner Originale an Hauswänden in Form eines Reliefs zu bestaunen waren.
So bot sich an, diesen aus Köln nicht wegzudenkenden Größen wie „Fleute Arnöldche, Orgels Palm oder Maler Bock“ durch ein paar Lieder von Karl Berbuer zu huldigen: „unn ett Arnöldche fleut“ sowie „ett quietsche demm Palm sing Orgelstön“ schallte es durch die Gasse.
Über die Ehrenstraße erreichte die Gruppe die Kleine Brinkgasse, die in früheren Zeiten in Köln ein „ganz spezieller Anziehungspunkt“ war.
Nicht weit war es nun bis zum Willi Millowitsch Platz, wo der „Kölsche Jung“ seit ein paar Jahren seinen eigenen Platz und eine neue Heimat gefunden hat. 

Hier musste natürlich die kölsche Hymne gesungen werden, mit der Willi Millowitsch so manche Herzen erweichte – vor allem, wenn er sie im Karneval in den großen Hallen von Köln sang. Ein Anziehungspunkt war der Platz und die Bank, auf der der gute Willi hier sitzt, und die früher vor dem Kölner „Hänneschen-Theater“ stand, auf jeden Fall für die Lohmarer Gruppe. Unzählige Fotos wurden hier geschossen Arm in Arm mit dem unvergesslichen kölschen Schauspieler. In der Zeughausstraße ging es zum Römerturm, und von hier in eine Galerie, wo sich durch die hervorragende Akustik ein längerer Gesangsstopp anbot. Hier kamen nun auch Lieder von Willi Ostermann mit „Heimweh nôh Kölle“ und die der Bläck Fööss zum Tragen wie „Ett sinn die kleene Saache“ und das Lied vom „Veedel“.
Philipp Oebel hatte einen Chor um sich, an dem er sichtlich Freude hatte. Keiner hatte gemerkt, dass in der Zwischenzeit schon fast zwei Stunden vergangen waren, was für die hervorragende Performance der „Strôôßesänger-Sunndaachstour“ des Kölner Krätzjessängers spricht.
Als weiterer Höhepunkt der Tour darf die Kirche St. Gereon mit dem sie umgebenden Park Gereonsdriesch bezeichnet werden: eine schattige, grüne Oase mitten in der Großstadt.
Am Klapperhof vorbei erreichte man schließlich wieder den Ausgangspunkt der Tour in der Friesenstraße, wo erneut vor „Klein Köln“ der Rundgang sein Ende fand – passend zum bevorstehenden Mittagessen – mit  der „Ode an e‘ Hämmche“, das alle Teilnehmer/innen  dank vorher ausgeteilten „Mitsingzeddeln“ lautstark in die Friesenstraße schmetterten.
Erwin Rußkowski bedankte sich in seiner Funktion als 1. Vorsitzender von “Saach hür ens“ Lohmar e.V. bei Philipp Oebel für seine kurzweilige, lebhafte und interessante Führung und versprach, dass dies nicht die letzte dieser Art gewesen sein soll.
Zum Abschluss genoss die Lohmarer Gruppe das leckere Kölsch und gute Essen in einem benachbarten Kölner Brauhaus, wo man das Erlebte dieses sonnigen Vormittags noch für längere Zeit Revue passieren ließ.

Übrigens: bis zum nächsten Termin von “Saach, hür ens“ dauert es nicht mehr lange.

Am Mittwoch, den 10. Juli (Beginn:19.30 Uhr / Einlass: 18.30 Uhr) heißt es wieder “Antweiler, Graf & Co“, eine Gemeinschaftsveranstaltung mit dem „Dilettantenverein Neuhonrath“ in deren wunderschönem Saal „Op d‘ Baach“. Der Vorverkauf hat begonnen.

Ihr /euer “Saach hür ens Lohmar e.V.

Aktuelles vom 20.05.2019

Erfolgreicher Abschluss mit „Mungkaat-Diplom för Pänz“

“Saach hür ens“ Lohmar e.V. organisiert kleine Feierstunde für Teilnehmer/innen und Eltern

Nach dem erfolgreichen Abschluss des „Schnupperkurses“ zum Erlangen des „Mungkaat-Diploms för Pänz“ durften sich die Teilnehmer/innen des über vier Wochen laufenden Kurses über eine schöne Urkunde freuen, die “Saach hür ens“ für sie bereit hielt.
Aber nicht nur das: der Lohmarer Brauchtumsverein, der die Mundartgruppe der Musik- und Kunstschule der Stadt Lohmar, die vom Land NRW durch den „Kulturrucksack“ finanziert wird, seit nunmehr gut sechs Jahren fördert und betreut, lud für die Verleihung der Urkunde zu einer kleinen Feierstunde ein, bei der auch neben einigen Vorstandsvertretern die Eltern der strahlenden Schüler/innen anwesend waren.
Bei Pizza und alkoholfreien Getränken saß die Gruppe im „Sternensaal“ der Villa Therese, dem regulären Übungsraum der Mundartgruppe zusammen und ließ sich überzeugen vom dem, was die Schüler/innen in dem zurückliegenden Zeitraum von vier Wochen bereits an mundartlichen Texten in Gestalt von zwei Sketchen zeigen konnte.
Aber nicht nur das: die Teilnehmer/innen hatten in diesem „Schnupperkurs“ unter der Leitung ihres Dozenten Erwin Rußkowski, gleichzeitig auch Vorsitzender von “Saach hür ens“ Lohmar e.V., in einem umfangreichen Programm eine Menge über die rheinische Mundart, Besonderheiten der „Sprôôch unn Jrammatik“, über den Umgang mit einem Wörterbuch „Op Kölsch“ sowie die „kölsche Fooderkaat“erfahren und gelernt.
Hinzu kam Wissenswertes über die Geschichte der Stadt Köln und das Stadtwappen, den Kölner Dom im Besonderen und natürlich den Karneval.
Die Kenntnisse über das Erlernte mussten sie dann in einem Abschlusstest unter Beweis stellen, den alle Teilnehmer/innen mit Bravour bestanden.
Als besondere Überraschung verkündete E. Rußkowski zum Anschluss der kleinen Feierstunde dann, dass  “Saach hür ens“ alle Teilnehmer/innen des „Schnupperkurs“ noch in diesem Jahr zu einem Besuch des Kölner „Hänneschen – Theater“ einladen wird und dass der Verein der Mundartgruppe ab sofort 10 Exemplare des Wilhelm Busch Klassikers „Max un Moritz op Kölsch“ als Lektüre zur Verfügung stellt.

Ein Hinweis zum Schluss: da sich die Mundartgruppe zurzeit im Neuaufbau befindet, können sich gerne ab sofort interessierte Kinder und Jugendliche von 11 bis 14 Jahren der Gruppe anschließen.

Die Termine sind jeweils in der Schulzeit dienstags von 17 Uhr bis 18.30 Uhr im Sternensaal der Villa Therese neben der Stadtbibliothek an der Hauptstraße in Lohmar.

Ihr/ euer “Saach hür ens“ Lohmar e.V.

Aktuelles vom 12.05.2019

“Saach hür ens“-Termine 2019

Lohmarer Brauchtumsverein stellt sein vielfältiges Programm vor.

 Auch in diesem Jahr präsentiert der Verein wieder ein umfangreiches Programm für alle, die Interesse an rheinischem Brauchtum und Sprache haben.

Es beginnt am Sonntag, den 23. Juni in Köln. Gemeinsam mit dem Kölner Krätzjessänger PhilippOebel geht es auf eine 90-minütige „Strôôßesänger-Sunndaachstour“ durch des Friesenviertel.Treffpunkt ist um 11 Uhr an der Ecke Friesenstraße/Friesenwall (U-Bahn Haltestelle Friesenplatz) in Köln. Zum Abschluss steht der Besuch eines bekannten Kölner Brauhauses bei leckerem Kölsch und ebensolchem Essen an.

Teilnehmergebühr für die Führung: 15 Euro pro Person. Da die Anzahl begrenzt ist, wird um eine  verbindliche Anmeldung inklusive Telefonnummer bis zum 10. Juni gebeten an die E-Mail-Adresse des Vereins unter: info@saachhuerens.de oder telefonisch unter 02246/7766 (Erwin Rußkowski)

Weiter geht es am 10. Juli um 19:30 Uhr auf der Bühne „Op d’r Baach“ des Dilettantenvereins Neuhonrath mit „Antweiler, Graf & Co. inklusive Vorprogramm. Karten hierfür gibt es bei den bekannten Vorverkaufsstellen von „Friseur Bernhard“ in Lohmar und Neuhonrath.

Der nächste attraktive Programmpunkt ist die erstmals von “Saach hür ens“ gemeinsam mit dem bekannten „Bonner Nachtwächter“ Karl Schleier geplante Nachtwächter-Tour, eine Erlebnistour der besonderen Art durch das nächtliche Bonn am Freitag, den 18. Oktober.Bildergebnis für schleier bonn

Treffpunkt: 18 Uhr in der Rheingasse / Ecke Brassertufer. Kosten: 12 Euro pro Person. Die Tour endet in einem Bonner Altstadtlokal bei gutem Essen und gemütlichem Beisammensein.

Um verbindliche Anmeldung an die Vereinsadresse per E-Mail wird hier ebenfalls wegen der begrenzten Teilnehmerzahl gebeten.
Am Freitag, den 1. November findet ab 19:30 Uhr wieder der traditionelle Themen bezogene „Loss m’r schwade Ôvend“ bei freiem Eintritt im Restaurant des Aggertalhotels „Zur Alten Linde“ in Wahlscheid statt.
Erneut wird es auch in diesem Jahr ein dreistündiges Mundart-Seminar unter der Leitung des Vereinsvorsitzenden Erwin Rußkowski geben am Samstag, den 16. November um 15 Uhr im evangelischen  Gemeindehaus an der Hauptstraße in Lohmar. Näheres hierzu entnehmen Sie bitte zu gegebener Zeit der Presse.
Beim Lohmarer Weihnachtsmarkt am zweiten Adventswochenende wird “Saach hür ens“ ebenfalls wieder mit seinem Stand und leckeren Köstlichkeiten, die zum Verweilen und einem kleinen „Klaaf“einladen,vertreten sein.

Und natürlich gibt es im kommenden Jahr wieder die beliebte “Saach hür ens“, der 7. großen Karnevals-Kostümsitzung am Samstag, den 8. Februar 2020 ab 17:30 Uhr mit einem tollen Programm aus Stars des rheinischen Karnevals, Lohmarer Vereinen und dem beliebten eigenen Nachwuchs der Mundartgruppe Lohmar.
“Saach hür ens“ plant in diesem Jahr noch eine weitere Veranstaltung anstelle der bisherigen „Mitsingabende“ am letzten Freitag im September. Informationen dazu entnehmen Sie ebenfalls der Presse zu gegebener Zeit.
Auch wird der Verein erstmals die Schüler/innen der Mundartgruppe der Musik- und Kunstschule der Stadt Lohmar, die regelmäßig von “Saach hür ens“ gefördert und unterstützt werden, zu einem Besuch des „Hänneschen-Theaters“ in Köln im Herbst dieses Jahres einladen.
Zu allen o.g.Veranstaltungen des Vereins bitten wir um Anmeldung mit Kontaktadresse und Telefonnummer unter der o.g. E-Mail-Adresse: info@saachhuerens.de oder telefonisch unter 02246/7766 (Erwin Rußkowski)
“Saach hür ens“ freut sich, wenn die Angebote auf rege Zustimmung stoßen.

Ihr/ euer „ Saach hür ens“ Lohmar e.V.

Aktuelles vom 04.04.2019

            “Saach, hür ens“ Lohmar e.V. unterstützt Schnupperkurs und
                                          „Mungkaat-Diplom för Pänz“
Nach Karneval nimmt die Mundartgruppe der Musik- und Kunstschule der Stadt Lohmar ihre Arbeit mitneuem Schwung und in diesem Jahr auch mit neuen Mitgliedern wieder auf, da einige Plätze frei geworden sind.
Um interessierten „Pänz“ den Inhalt der Arbeit in dieser im weiten Umfeld um Lohmar beliebten Gruppe nahezubringen, die es in den sechs Jahren ihres Bestehens bislang bei 150 Veranstaltungen auf über 250 Einzelauftritte gebracht hat, plant die Musik- und Kunstschule mit Erwin Rußkowski, dem Dozenten der Mundartgruppe in der Zeit vor und nach den Osterferien einen „Schnupperkurs“ über vier mal 90 Minuten für Kinder und Jugendliche von 11 bis 14 Jahren.
Die Termine sind jeweils dienstags von 17 Uhr bis 18:30 Uhr in der Jabachhalle in Lohmar
(Donrather Dreieck) und zwar vor den Osterferien am 2. und 9. April sowie nach den Ferien am 30.
April und am 7. Mai. Eine Teilnahmegebühr entfällt, da die Mundartgruppe seit Ihrem Bestehen vom Land NRW durch den „Kulturrucksack“ finanziert und von “Saach, hür ens“ Lohmar e.V. gefördert wird. Ziel des „Schnupperkurs“ ist für die Teilnehmer das Erlangen des „Mungkaat-Diploms för Pänz“. Die erfolgreiche Teilnahme wird mit einer schönen Urkunde, bereit gestellt von “Saach, hür ens“, belohnt. Der Lohmarer Brauchtumsverein wird ebenfalls zum Abschluss des „Schnupperkurses“ dafür sorgen, dass die feierliche Übergabe der Urkunden in einem entsprechenden Rahmen über die Bühne gehen wird. In diesem Kurs soll den Teilnehmer/innen der Inhalt der Arbeit in der Mundartgruppe gezeigt werden, der sich von kölschen Sagen und Geschichten über kölsche Lieder und den Karneval über Arbeit mit dem Kölsch-Wörterbuch bis hin zu Zungenbrechern, Redewendungen und Übersetzungen zieht. Natürlich kommt dabei die Anwendung der rheinischen Mundart nicht zu kurz. Eingeübt werden Sketche und Reden für Karneval aber auch Texte für die Advents- und Weihnachtszeit. Hier waren die Schüler/innen der Gruppe in den letzten Jahren besonders gefragt und erfolgreich und das nicht nur in Lohmar sondern im gesamten rechtsrheinischen Rhein-Sieg-Kreises bis hin nach Köln. Die Schüler/innen lernen den Umgang und die Präsenz beim Vortrag auf der Bühne vor Publikum genausowie die dabei notwendige Gestik, Mimik und Betonung. Das angestrebte „Mungkaat- Diplom för Pänz“ macht aber auch die Kenntnis über die Entwicklung und Verbreitung der kölschen Sprache und der rheinischen Mundart sowie die Geschichte der Stadt Köln und des Kölner Karnevals notwendig. Wer das alles einmal erleben bzw. daran „schnuppern“ möchte, ist herzlich eingeladen, an dem Kurs der MKS Lohmar teilzunehmen.
Die Teilnehmerzahl ist dabei beschränkt auf 20 Schüler/innen.
Es wird um vorherige Anmeldung gebeten.
Veranstalter:
Musik- und Kunstschule der Stadt Lohmar in Kooperation mit “Saach, hür ens“ Lohmar e.V.
Information und Anmeldung:
Musik- und Kunstschule, Tel.: 02246 / 15 505
Mail: MKS@Lohmar.de oder
Erwin Rußkowski, Dozent der Mundartgruppe, Tel.: 02246 / 7766
Mail: erwin.russkowski@web.de

Aktuelles vom 19.02.2019 ( Bilder folgen)

Mundartgruppe begeistert  – „Green Card“ für Blue Marvel„Eine Sitzung zum Zuhören und Lachen, eine Sitzung zum Mitsingen und Abrocken“ hatte „Saach hür ens“ seinen Gästen versprochen und genauso kam es.

 

Aber der Reihe nach: Schon eine Stunde vor Beginn des Programms gab es am letzten Samstag in der Jabachhalle zwei Schlangen: die erste vor dem Einlass in die Halle und die zweite sofort ein paar Meter weiter vor der wieder einmal von Vorstandsmitglied Angelika Otto und ihrem Helferteam hervorragend, um nicht zu sagen verlockend, präsentierten „Losbude“ im Bereich der Garderobe, wo 300 Preise auf ihre Gewinner warteten.
Punkt 17:30 Uhr startete das Programm mit dem grandiosen Einmarsch der Bürgergarde „Blau-Gold“ aus Köln – Ehrenfeld, eines der neun großen Kölner Traditionscorps, die in voller Stärke mit ca. 150 Gardisten, Tanzcorps und Musikzug inklusive dem Elferrat des Veranstalters angetreten waren. Da bot sich den begeisterten Besuchern in der vollen Halle ein prächtiges Bild in Blau und Gold, und somit war der Auftakt zur 6. Großen Kostümsitzung von “Saach hür ens“ Lohmar e.V. voll gelungen.
Der erste Wortbeitrag gehörte dem eigenen Nachwuchs aus der Mundartgruppe der Musik- und Kunstschule der Stadt Lohmar, die seit nunmehr fast sechs Jahren von Erwin Rußkowski, Literat und Sitzungspräsident von “Saach hür ens“, geleitet wird. Celina Sysk, Svenja Litzner und Luisa Klüser boten den Gästen als „Die drei Fründinne“ einen erfrischenden Vortrag aus dem Leben von Schülerinnen, die allerhand zu erzählen hatten, was sie mit ihren Lehrern – vor allem aber mit den Jungs und in der Familie – so erleben.
Dabei scheuten sie sich nicht mit Schimpfwörtern jeglicher Couleur zu sparen, so wie es bei jungen Leuten heutzutage an der Tagesordnung steht und offensichtlich zur modernen Jugendsprache gehört. Das ging vom „Teletubby-Zurückwinker“ bis „Sackjeseech“ und vom „Honk“ bis zum „Penner“. Aber auch die „Überraschungseier für Senioren“ kamen nicht zu kurz, bei denen in jedem siebten Ei ein Gebissreiniger steckt oder der Verlust des Brötchens, das ein Mitschüler der armen Luisa „jekläut“ hatte  – und zwar nicht mit Absicht sondern mit Nutella.
Das erste Mal kamen die Besucher so richtig in Fahrt beim anschießenden Auftritt der „Rabaue“, die in voller Profi-Manier ohne große Ansagen ein Lied ins nächste übergehen ließen und mit dem „Trömmelche“ begannen. Fast das komplette Programm konnte mitgesungen werden, und der ganze Saal stand oder tanzte auf den freien Flächen in den Gängen oder auf den Stühlen.
So war der Einstieg in ein Programm von sechs Stunden geschafft, und die Gäste sollten ihr Kommen nicht bereuen. Was die Mädchen aus der Mundartgruppe geschafft hatten, taten ihnen Felix Weitz, Max Röhrig und Anton Hagen in Gestalt von „Felix, Mattes unn Tünn“ im Anschluss an die Rocknummer der Rabaue nach.
Ein Kompliment schon hier an das fantastische Publikum im Saal, das gespannt den Redebeiträgen folgte und immer wieder einen Lacher nach dem anderen bei dem zwar mundartlichen, aber auch mit sehr vielen Begriffen aus der Internet-Welt gespickten Vortrag losließ. Am Ende gaben Mattes und Tünn, der die Type eines Schülers spielte,der nebenbei als Kellner arbeitet, noch einen Schnellkurs in „besoffen – hochdeutsch“, während Felix vorher bereits seine Erfahrungen als Führerschein-Neuling zum Besten gegeben hatte, denn er war vor Kurzem 18 Jahre alt geworden.
Und noch ein Beitrag von Schülern der Musikschule begeisterte den Saal:
Die Band „Blue Marvel“, ansonsten als Rockband unterwegs, die bereits zum dritten Mal eine „Saach hür ens“-Sitzung bereicherte, präsentierte sich diesmal in absoluter Hochform, und zeigte, was auch karnevalistisch in ihr steckt. Mit Hits von „ Querbeat, „Milljö“, „Cat Ballou“ und „Kasalla“ holten sie den Saal von den Stühlen, und die Jabachhalle wurde zur „Karnevals- Eventshow“. Genau das braucht der rheinische Karneval: eine Coverband, die die Stimmung anheizt, und dazu noch quasi „aus den eigenen Reihen“ – einfach fantastisch. Jungs, bitte macht weiter so! Der begeisterte Sitzungspräsident konnte da nicht anders, als an „Blue Marvel“ die „ Green Card“ für die Sitzung im kommenden Jahr zu vergeben, was bedeuten soll, dass diese tolle Band dann wieder dabei sein wird. Man darf sich jetzt schon darauf freuen.
Neu im rheinischen Karneval ist Annemie Krawtschak, der „Flamingo des Karnevals“, wie sie sich selber nennt. Mit Gags wie „Krawtschak“, ein Name mit Buchstaben, die beim Scrabble immer übrig bleiben, hatte sie das Publikum schnell für sich gewonnen, was bei einer Newcomerin im Karneval nicht überall gelingt. Aber Qualität bei der Rednerin und Disziplin im Publikum zahlen sich eben aus, und so wurde es für Krawtschak’s Annemie ein rundum gelungener Auftritt und für die Zuhörer ein Erlebnis der besonderen Art.
Das Gleiche trifft auch auf die „Filue“ zu, die in der traditioneller Art des Kölner Karnevals ihre Hits spielten und den Saal zum Mitsingen animierten. Stimmung pur dann beim „Sitzungspräsidenten“, alias Volker Weininger, der in seiner halbstündigen Rede einen Brüller nach dem anderen im Sekundentakt raus- und den Besuchern die Lachtränen in die Augen schießen ließ. Bemerkenswert hier, dass Volker Weininger nach seiner Zugabe nochmals das Mikrofon ergriff und dem Publikum für die Aufmerksamkeit beim Zuhören dankte. Dies sei zu später Stunde beim Weitem nicht auf jeder Sitzung so.
Im Anschluss gab es etwas für die Augen. Mit den „Westerwaldsternen“ hatte „Saach hür ens“ eins der besten Tanzcorps aus der Region verpflichtet, Und das zeigten die dreißig blau-weiß gekleideten Tänzerinnen und Tänzer von Beginn an.
Mit einer tollen Choreographie und waghalsigen Hebefiguren sowie Schleuderakrobatik ließen sie den Gästen im Saal den Atem stocken. Von dieser Stelle nochmals einen „Herzlichen Glückwunsch“ an die Jubilare. Die „Westerwaldsterne“ feiern in diesem Jahr ihr 50-jähriges Vereinsjubiläum.
Und noch einmal konnte das Publikum in der Halle sich als „rednerfreundlich“ beweisen.
Auch bei „Harry und Achim“, einem Redner – Duo aus Köln, ging der Saal mit. Und das lohnte sich, hatten die beiden Akteure doch jede Menge Gags und Witze auf Lager, wie man sie früher eher vom Colonia – Duett kannte.
Danach war „Stimmung pur“ vorprogrammiert: Sitzungspräsident Erwin Rußkowski kündigte mit Stolz Kölns beste Mädchenband an, die „Funky Marys“. Toll, wie die fünf  Mädels durch eine wunderbare Choreographie und mitreißenden, mehrstimmigen Gesang zu überzeugen wussten. Nun saß keiner mehr auf seinem Stuhl, und die Jabachhalle wurde zum Tollhaus. Erst nach mehreren Zugaben wurde das tolle Quintett von der Bühne entlassen mit den Worten des Präsidenten an Andrea Schönenborn „Jeck Check bestanden“ in Anlehnung an Andreas wöchentliche Auftritte in der „Lokalzeit Köln“ des WDR  zusammen mit ihrem Partner Lukas Wachten.
Nun stand das Finale an, und dazu hatte sich Literat E. Rußkowski in Ermangelung eines Prinzen für Lohmar in dieser Session etwas Besonderes einfallen lassen. Er ließ zunächst die Lohmarer „KAZI- Funken“ auftreten, die ansonsten traditionell den Prinzen in Lohmar begleiten, um danach, in Absprache mit Funkenkommandant Frank Sieben, zum Finale alle Helfer/innen für die diesjährige Sitzung und auch alle Elferräte auf die Bühne zu holen.
Aber damit nicht genug: mit Andreas Konrad und seiner Quetsch hatte „Saach hür ens“ einen in Lohmar durch die Mitsing-Abende des Vereins bekannten Entertainer verpflichtet, der nun zum Abschluss des Abends mit bekannten Stimmungsliedern noch einmal alle im Saal und auf der Bühne begeisterte und mit zu einem beeindruckenden Schlussbild beitrug, das es so im Lohmarer Karneval nicht alle Tage gibt, nämlich, dass befreundete Vereine, die sich gegenseitig im Karneval helfen und unterstützen, gemeinsam auf der Bühne stehen und gemeinsam „janz vill Spass an d’r Freud“ hatten wie an diesem Abend die „KAZI- Funken“, die „Fastelôvendfründe Scheederhüh“, die Mitglieder des „Kinder- Jugend- und Erwachsenenchors Lohmar“ sowie die Mitglieder von „Saach hür ens“.

Unser besonders herzlicher Dank gilt an dieser Stelle unserem Vorstandsmitglied Rainer Otto, der es erneut geschafft hat, durch seine hervorragende Organisation dafür zu sorgen, dass die Jabachhalle in eine so tolle Veranstaltungsstätte für Karneval umgebaut werden konnte und an die Vielzahl der ehrenamtlichen Helfer/innen beim Auf- und Abbau der Halle.
Dank auch an alle anderen Vorstandsmitglieder für die Organisation aller anstehenden Aufgaben, die für ein solche Großveranstaltung notwendig sind, damit sie reibungslos über die Bühne gehen kann.
Unser Dank gilt auch dem Veranstaltungsteam um Florian Temme für die hervorragende Tontechnik, der Kapelle von Michael Tappert für die musikalische Begleitung während der Sitzung, an die beiden Hausmeister der Jabachhalle für die wieder einmal wunderbare Zusammenarbeit und an das Team von Ralf Meier aus dem „Lohmarer Brauhäuschen“ für die hervorragende Bewirtung unserer Gäste.

Zu guter Letzt bedankt sich „Saach hür ens“ ganz herzlich bei den Lohmarer Geschäftsleuten und Institutionen, die durch ihre Spenden dafür gesorgt haben, dass wir wieder diese tolle Tombola mit vielen wertvollen Preisen anbieten konnten und insbesondere bei „Ramme’s Grünland“ für die Blumen-Bühnendekoration und für die „Strüüßcher“.
Wem es bei uns gefallen hat, dem sei gesagt, dass die Sitzung im kommenden Jahr am Samstag, den 8. Februar 2020 stattfindet.
Ihr/euer “Saach hür ens“ Lohmar e.V.

Aktuelles vom 08.02.2019

Tombola und Restkarten

Tolle Preise warten auf die Besucher der „6. Großen “Saach hür ens“ –Kostümsitzung“

Es gehört ja schon zur guten Tradition, dass es bei den Sitzungen von “Saach hür ens“ Lohmar e.V. auch immer eine gut bestückte Tombola gibt.
In diesem Jahr erwarten die Besucher erneut weit über 200 Preise. Neben wertvollen Sachpreisen und wertvollen Gutscheinen, gestiftet von Lohmarer Firmen, Geschäften und Restaurants, werden auch wieder einige kulinarische Präsentkörbe zu gewinnen sein.
Die „Losbude“ steht  – wie immer – direkt im Eingangsbereich der Jabachhalle vor der Haupttreppe, wo unsere Losverkäufer/innen die Gäste bereits vor Beginn der Sitzung ab 16:30 Uhr erwarten.

Na dann: Nix wie ran an die Lose!  Ett lohnt sich!

Wer noch nicht im Besitz einer Eintrittskarte ist, dem sei gesagt: es ist noch nicht zu spät. Man sollte allerdings nicht allzu lange mit dem Kauf warten.
Bei IBS am Frouardplatz gibt es nur noch einen kleinen Rest an Karten.
“Saach hür ens“Lohmar e.V rechnet bei seiner diesjährigen Kostümsitzung bei einem abwechslungsreichen Programm bestehend aus tollen Rednern, Kölner Traditions- und Tanzcorps, guten Bands und Sängern sowie unseren eigenen Nachwuchskräften wieder mit einem vollen Haus.
Freuen Sie sich auf eine Sitzung zum Zuhören und Lachen, eine Sitzung zum Mitsingen und Abrocken. Karnevalistenherz, was willst du mehr?

Ihr/ euer  “Saach hür ens“ Lohmar e.V.

Aktuelles vom 10.01.2019

“Saach hür ens“ informiert über seine Kostümsitzung 2019

 Die Organisatoren der 6. Großen “Saach hür ens“ – Kostümsitzung am Samstag, den 16. Februar in der Lohmarer Jabachhalle (Beginn: 17:30 Uhr/Einlass: 16:30 Uhr) stehen in den Startlöchern, und es sieht so aus, als würde es wieder ein volles Haus geben.
Bei IBS am Frouardplatz gibt es die Karten zum Preis von 23 Euro an nummerierten Plätzen. Und dieses Programm wird den Besuchern dafür geboten:
Es geht los mit dem beeindruckenden Einmarsch der Bürgergarde „blau-gold“ aus Köln – Ehrenfeld, eines der neun großen Kölner Traditionscorps. Viel Stimmung gleich zu Beginn der Sitzung versprechen die „Rabaue“, die seit 2001 nicht nur die Karnevalsbühnen im Rheinland mit Liedern wie „Do bes Fastelôvend“ oder dem „Insellied“ rocken, sondern auch durch zahlreiche TV – Auftritte und beim Apres-Ski in den Alpen jedes Jahr auf sich aufmerksam machen.
Nicht weniger bekannt sind die „Filue“, die seit 30 Jahren im rheinischen Karneval mit Liedern wie „10 Liter Kölsch“, „Ävver heemjonn“  oder den neueren Stücken „Tote Enten“ und Ämmer“ ein Inbegriff für Stimmung und Lieder zum Mitsingen sind.
Die Liste der Redner  führt diesmal die Newcomerin „Annemie Krawtschak“ an, der neue „Flamingo  des Karnevals“ – für Lohmar eine echte Premiere.
Bekannter ist da schon Kabarettist Volker Weininger, der in seiner Paraderolle als „Sitzungspräsident“ seit sechs Jahren im Karneval auf sich aufmerksam macht, und der im letzten Herbst zu den besten Rednern bei den Vorstellabenden zählte und von der Presse mit hervorragenden Kritiken bedacht wurde.
Auch „Harry & Achim“ dürften mit ihrem Zwiegespräch bei Kennern der Karnevalsszene keine Unbekannten sein. Durch jahrzehntelange Bühnenerfahrung haben die beiden Jecken für jede Sitzung und jede Situation die optimale Rede parat – egal ob Pfarrsitzung, im Kölner Gürzenich oder bei ARD und ZDF.
Mit den „Westerwaldsternen“ darf  “Saach hür ens“ in diesem Jahr nicht nur ein tolles Tanzcorps in der Jabachhalle begrüßen sondern auch einen Jubilar, feiert das bekannte und beliebte Corps doch in diesem Jahr sein 50-jähriges Bestehen.
Bei ihrem Namen werden vor allem die Männerherzen im Saal höher schlagen. Die „Funky Marys“ stehen seit nunmehr 15 Jahren auf den Karnevalsbühnen im gesamten Rheinland und sind mit ihrer „Frontfrau“ Andrea Schönenborn – auch bekannt als WDR Moderatorin im Karneval – ein Garant für tolle Stimmung und eine mitreißende Bühnen-Performance. Hits wie „M’r schrieven Jeschichte“ oder „D. A. N. Z. E“ und viele andere mehr dürften den meisten bekannt sein – ein Auftritt zum „Affrocke“.
Den Schlusspunkt setzt bei der Sitzung 2019 ein bei „Saach hür ens“ und seinen Stammbesuchern alter Bekannter. Andreas Konrad hat mit seiner Quetsch bei bislang fünf Mitsingabenden des Vereins das Publikum in Stimmung und zum Mitsingen gebracht, und das wird ihm mit Sicherheit auch bei der Kostümsitzung in der Jabachhalle gelingen. Auch er ist nicht nur im Karneval unterwegs, sondern mit Kölscher Weihnacht und beim Apres-Ski in Hintertux überall ein gern gesehener Entertainer.
Nicht zuletzt können sich die Besucher der 6. Großen “Saach hür ens“ – Kostümsitzung wieder auf den eigenen Nachwuchs aus der Mundartgruppe der Musik- und Kunstschule der Stadt Lohmar freuen. Hier hat es eine Umstrukturierung bei den Rollenbesetzungen gegeben. Und somit wird man in diesem Jahr quasi zwei Premieren erleben mit etwas, was es sonst im Karneval nicht so oft gibt – nämlich zwei Dreier-Gespräche mit den „Drei Fründinne“ sowie „Felix, Mattes unn Tünn“.
Auch wieder dabei ist mit „Blue Marvel“ die bewährte Band der Musikschule der Stadt Lohmar und die Lohmarer „KAZI- Funken“, die quasi schon zum Inventar bei “Saach hür ens“ – Sitzungen gehören.
Die Besucher dürfen sich auf ein abwechslungsreiches Programm mit tollen Rednern, Traditions- und Tanzcorps sowie viel Stimmung mit guten Bands und Sängern freuen, eine Sitzung zum Zuhören und Lachen und eine Sitzung zum Mitsingen und Abrocken. Karnevalistenherz, was willst du mehr?

Schon jetzt:

Dreimôl Luhme Aaaf!!!

Ihr/euer “Saach hür ens“ Lohmar e.V.

Aktuelles vom 23.12.2018

„Saach, hür ens“ säät

„Hätzlichen Dank för 2018 unn fruhe Weihnaach“!

Wieder geht ein ereignis – und erfolgreiches Jahr seinem Ende entgegen, und „Saach hür ens“ Lohmar e.V. möchte sich bei allen bedanken, die durch den Besuch unserer Veranstaltungen mit dazu beigetragen haben, dass wir mit großer Zuversicht die Planungen für das neue Jahr in Angriff nehmen können, denn wir wollen Vieles genauso wieder machen, Einiges anders und noch viel mehr.
In der Regel volle Veranstaltungsräume und Säle und sichtlich zufriedene und begeisterte Besucher stimmen uns froh und lassen darauf schließen, dass das, was wir anbieten, gut ankommt – sei es unsere nun schon  traditionelle  Karnevals- Kostümsitzung, Mitsing – und Mundartkonzerte, „Schwad-Ôvende“, Abende mit „Krätzjer unn Verzällcher“, unser Mundart-Seminar (erstmals in Eigenregie), Stammtisch- Abende für unsere Mitglieder oder die Beteiligung an Lohmars romantischem Familien- Weihnachtmarkt im alten Kirchdorf. Insgesamt durften wir uns in diesem Jahr erneut viele Male in den städtischen Veranstaltungskalender eintragen, und so soll es im kommenden Jahr auch wieder werden.
Auch bedanken möchten wir uns bei allen Helfern, Gönnern und Sponsoren, durch deren tatkräftige Unterstützung wir erneut ermutigt wurden, unsere Vorhaben in Angriff zu nehmen und mit Erfolg durchzuführen.
So wünscht “Saach hür ens“ Lohmar e.V. nun ein „Frohes Weihnachtsfest“ alles Gute und Gesundheit für das neue Jahr, das für uns mit der 6. Großen Kostümsitzung am 16. Februar 2019 in der Jabachhalle beginnt.


„Hück noch Adventsduff övverall
unn bahl is widder Karneval“

Ihr/euer
“Saach, hür ens“ Lohmar e.V.

Aktuelles vom 24.11.2018

Loss m’r schwade-Diplom

„ Saach, hür ens“ Lohmar e.V. führt sein erstes Seminar in Eigenregie erfolgreich durch.

Sehr angetan zeigten sich die Teilnehmer/innen, die am Samstag, 24. November im evangelischen Gemeindehaus in Lohmar beim Seminar zur Erlangung des „Loss m’r schwade – Diploms“ mitmachten, das der Lohmarer Brauchtumsverein zum ersten Mal in Eigenregie durchführte.
Bei Kaffee und Kuchen ließ man sich gerne auf den Nachmittag einstimmen, der mit dem bekannten Lied vom „kölschen Jung“ – in der Version von Hans Süper begann.
Da hatten bereits viele der Gäste das Bedürfnis, mitzusingen und sich auf einen Nachmittag und mit „janz vill „Schwaderei“ einzustimmen.
Erwin Rußkowski, 1.Vorsitzender von „Saach hür ens“ Lohmar e.V. und Moderator des Seminars hatte einen intensiven Zeitplan von drei Stunden vorbereitet. Und den brauchte es auch, um die Vielfalt der Themen unterzubringen und zu verarbeiten.
Nachdem zunächst die Herleitung der rheinischen Mundart aus dem „Ripuarischen“ (vom Lateinischen „ ripa“ = das Ufer – also „die am Ufer Wohnenden ) abgeklärt und auch der Begriff des „Regiolekt“ anhand von zwei einfachen Sätzen dargestellt und bewiesen war, ging es an „Regiolekt bedingte“ Aussprachen und Schreibweisen der rheinischen Mundart und an die Grammatik.
Für die Teilnehmer galt es dabei, ein Arbeitsblatt auszufüllen und z.B. den Unterschied zwischen „ming“ und „minge“ im Zusammenhang mit Hauptwörtern aufzuzeigen – etwa bei „minge Vatter“, aber „ming Mutter“. Hier wird bei der Anwendung im täglichen Gebrauch häufig Vieles falsch gemacht. Das hört und liest man auch immer wieder im aktuellen rheinischen Liedgut.
Der Nachmittag setzte sich fort mit „rheinischen Redewendungen und Sprachschatz“ sowie der Vielfalt des Gebrauchs einiger Wörter wie z.B. das rheinische Wort für Kind oder Kinder, für das man in kölschen Lexika ca. 60 verschiedene Begriffe kennt, die je nach Bedeutung und Inhalt in der Regel sehr treffend angewendet werden können wie „Panz, Ditz, Ströppche oder Wibbelstetz“. Das Gleiche gilt bei Begriffen für „Frau“ und „Mann“.
Interessant und für manch Einen gar ernüchternd wurde es beim Thema „W
örter aus anderen Sprachen“, als die Teilnehmer erfahren mussten, dass ein „Fisternöll“ von der Herkunft des Wortes nichts mit dem „Weihnachtskind“ (fils à noel) zu tun hat – also etwa ein Sohn, der im Karneval gezeugt wurde, sondern sich – laut Sprachwissenschaftlern – zusammensetzt aus „fistan“, was basteln bedeutet und „Nöll“, einer Kurzform von Arnold. Man sagt, dass in Düsseldorf ein „Fisternöll“ jemand ist, der im Keller bastelt.

Lustig wurde es bei den „Kölschen Spitznamen“, die in Form eines Gedichts vorgetragen werden mussten. Überhaupt galt es für die Teilnehmer viele vorgegebene Texte zu lesen oder die Ergebnisse ihrer Arbeitsblätter vorzutragen und zu vergleichen.
Auch kölsche Lieder und Karneval gehörten ebenso zum Inhalt des Nachmittags wie das Thema „Heimat“. Beides endete schließlich im Motto des Kölner Karnevals für die kommende Session: „Uns Sprôch is Heimat“. Erwin Rußkowski machte zum Schluss den Teilnehmern Mut, Mundart und „uns Sprôch“ zu sprechen – immer wieder, denn, wie heißt es doch in einem wunderbaren Lied von Brings? „Su lang m’r se spreche, lääv se noch lang“.
Zum Abschluss des Seminars erhielten alle Teilnehmer ihr hoch verdientes „Loss m’r schwade Diplom“ – eine extra von „Saach hür ens“ angefertigte, wunderschöne Urkunde. Als Dank für die tolle Mitarbeit gab es vom Veranstalter im Foyer des Gemeindehauses noch ein leckeres, vom Vorstand und Mitgliedern des Vereins vorbereitetes kaltes „Kölsches Buffet“, das sich alle bei Kölsch und anderen kalten Getränken schmecken ließen. Hierbei kam auch die „Fachsimpelei“ über das, was man am Nachmittag gehört und gelernt hatte, nicht zu kurz.

Ihr/euer „Saach hür ens“ Lohmar e.V.

Aktuelles vom 28.10.2018

Traditioneller „Loss m’r schwade Ôvend“ 2018

Unser inzwischen schon Tradition gewordener „Loss m`r schwade Ôvend“ am ersten Freitag im November findet auch in diesem Jahr wieder im  Kaminzimmer des Restaurants „Zur Alten Linde“ bei Familie Dowideit in Lohmar-Wahlscheid statt, und zwar am

Freitag, den 2. November um 19:30 Uhr

im  Aggertalhotel „Zur Alten Linde“ in Wahlscheid

Wir möchten uns mit Menschen, die Gelegenheit suchen, unsere heimische Mundart zu sprechen, einen vergnüglichen Abend machen mit lockerem „Verzäll us em Levve“ und dabei   miteinander vielleicht schon in Vergessenheit geratene Ausdrücke wieder hervorholen. Bei diesem Treffen soll es vor allem um mundartliche Sprichwörter und Redensarten gehen wie „Küste övver de Hungk, dann küste och övver de Stätz“.

Wir freuen uns schon sehr darauf, welche markigen Redewendungen aus Ihrem rheinischen Wortschatz Sie uns mitbringen und zum Besten geben werden!

Ihr /euer

 “Saach hür ens“ Lohmar e.V.

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Aktuelles vom 22.10.2018

„Loss m’r schwade Diplom“

Die maximale Teilnehmerzahl ist erreicht und eine weitere Anmeldung leider nicht mehr möglich!

 “Saach hür ens“ Lohmar e.V. beschreitet neuen Weg zur Förderung der rheinischen Mundart.

Nachdem der Verein in den zurückliegenden Jahren bereits zweimal unter der Regie von Volker Gröbe, dem ehemaligen Leiter der „Akademie för uns kölsche Sprôch“  das „Kleine Kölsch-Diplom“ angeboten hatte, wird es nun in Form eines dreistündigen Seminars eine andere Möglichkeit geben, sich mit der rheinischen Mundart vertraut zu machen, sie zu vertiefen, Kenntnisse aufzufrischen, sich darin weiterzubilden und sie letztendlich auch anzuwenden. Geplant ist ein unterhaltsamer Nachmittag, bei dem die Teilnehmer Einiges über die Entwicklung der rheinischen Mundart und ihre Verbreitung ebenso erfahren wie über die Besonderheiten der Grammatik, der Aussprache, der Schreibweise sowie spezielle Ausdrücke und typische Redensarten.

Ziel und damit Berechtigung für die Aushändigung des „Loss m’r schwade Diploms“ in Form einer Urkunde ist der Nachweis über die Fähigkeit, die rheinische Mundart zu sprechen. Erwin Rußkowski, der 1. Vorsitzende von “Saach hür ens“ Lohmar e. V. wird den Teilnehmer/innen  die dazu notwendigen Kenntnisse während des unterhaltsamen Nachmittags vermitteln.

Selbstverständlich kommen hierbei auch, wie immer bei “Saach hür ens“, die Gaumenfreuden (ein kleiner Imbiss und Getränke) nicht zu kurz. Die Teilnahme ist kostenfrei, die Anzahl der Teilnehmer ist beschränkt auf 25 Personen. Wir bitten allerdings während der Veranstaltung um eine Umlage zur Kostendeckung.

Die Veranstaltung findet statt am:

Samstag, den 24. November

von 15:00 Uhr bis ca. 18:00 Uhr

im ev. Gemeindehaus, Hauptstraße 74 in 53797 Lohmar

 

Eine verbindliche Anmeldung ist erforderlich bis zum 17. 11. 2018 unter unserer Mail-Adresse

„info@saachhuerens.de

oder unter Tel.: 02246/7766 (Erwin Rußkowski)

PS: Die Veranstaltung ist auch für „Neueinsteiger“ gut geeignet.

Ihr/euer “Saach hür ens“ Lohmar e.V.

Aktuelles vom 29.09.2018

Stimmung ôhne Eng beim Mitsingôvend vunn „Saach hür ens“

Wie nicht anders zu erwarten, wenn  Andreas Konrad bei “Saach hür ens“ seine „ Quetsch“ auspackt, war es auch dieses Mal. Vom ersten Lied an passte die Stimmung bei den Besuchern von nah und fern im Saal des Restaurants „Zur alten Fähre“ in Lohmar. Und wie sich herausstellte,  gab es viele „Wiederholungstäter“, das heißt Mitsänger/innen, die nicht zum ersten Mal dabei waren.

Andreas Konrad hatte sein Programm umgestellt und spielte zunächst viele alte bekannte Lieder der „Fööss“, von Fritz Weber und  Willi Ostermann, dessen „Kölschen Jung“, bekannt in der Version, wie sie Willi Millowitsch über Jahrzehnte auf den Bühnen Kölns vortrug, er am Ende in die neue Fassung des „Kölschen Jungs“ von Brings übergehen ließ. Schon beim langgezogenen „Intro“ des Stückes war der große Chor mit „Oh, oh, oh, Yeah oh“ nicht mehr zu halten, was vor allem die jungen Besucher im Saal voll in ihren Bann zog.

So war das Eis innerhalb kürzester Zeit schnell gebrochen, und einem stimmungsvollen, fast dreistündigen Abend voller Gesang, Tanzen, Schunkeln und Polonäse stand nichts mehr im Wege.

Mitreißend auch wieder das Sirtaki – Lied der Bläck Fööss, bei dem Andreas Konrad minutenlang den griechischen Tanz zelebriert, was die Griechenland-Fans unter den Besuchern jedes Mal von den Stühlen holt, um Arm in Arm zu tanzen.

So ging nach ca. drei Stunden ein wunderbarer Abend zu Ende, bei dem jedem der Besucher bewusst geworden sein dürfte, wie schön es ist, im Rheinland zu leben und die kölschen Lieder zu einem Gemeinschaftserlebnis werden zu lassen, wie es der Mitsingabend von “Saach hür ens“ nun schon zum fünften Mal in Folge – immer am letzten Freitag im September – wieder einmal bewies. 

Ihr/euer “Saach hür ens“ e.V.

Aktuelles vom 22.09.2018

Krätzjer unn Verzällcher im „Wunnzimmer op d‘r Baach“

Es war eine herrliche Atmosphäre, die der „Dilettantenverein Neuhonrath“ für die gemeinsame Veranstaltung mit “Saach hür ens“ Lohmar e.V. den beiden Protagonisten Philipp Oebel aus Köln und Erwin Rußkowski, dem Lohmarer Vereinsvorsitzenden, zur Verfügung gestellt hatte.

Man musste sich in der Kulisse einfach wie zuhause im Wohnzimmer fühlen. Und so durften die Besucher in diesem angenehmen Ambiente einen wunderbaren Abend mit kölschen Krätzjen und lustigen Sketchen „uss dem Levve“ erleben, wie er nicht alle Tage geboten wird. Durch das Programm führten Uli Pfau, die Vorsitzende des „Dilettantenvereins“ und Gerd Moos, der 2. Vorsitzende von “Saach hür ens“.

Viele der von Philipp Oebel in der ihm eigenen Art der Interpretation vorgetragenen Stücke bekannter Kölner Komponisten animierten die meisten Zuhörer sofort zum Mitsingen, was durchaus auch so gewollt war. Durch die charmante und witzige Art der Ankündigung  seiner Lieder gelang es Philipp Oebel immer wieder, seine Zuhörer schon vorab in seinen Bann zu ziehen. Herrlich zum Beispiel  die Geschichte von der „Flönz“, die in früheren Zeiten bei weitem nicht nur der Ausdruck für eine einfache „Blootwoosch“ war, sondern für den nicht so betuchten, den einfachen Rheinländer, auch der Inbegriff für preiswerte Wurstwaren aller Art, die man beim Metzger als Endstücke, also als Wurstzipfel,  erwerben konnte.

„Ich hätt jähn för zwei Jrosche „Flönz“ för d’r Hungk – ävver kinn Fleeschwoosch. Die maach minge Vatter nitt.“

Viel zu lachen gab es auch wieder bei den von  Erwin Rußkowski in verschiedenen Rollen und Stimmlagen vorgetragenen Sketchen.

Das waren durchweg erneut Szenen aus dem Leben, wie sie jedermann selbst erleben kann oder erlebt hat – etwa in einem kölschen „Bräues“ (Brauhaus), in d’r „Relijonsstund“, beim „Dr. med. Wurst un singer Pazijente“, oder bei Stücken anderer Autoren, die E. Rußkowski in die rheinische Mundart, wie er ankündigte „ömmjefrickelt hätt“. Es kommt dem Autoren dabei auf nichts Weiteres an, als seine Zuhörer zum Lachen zu bringen oder aber auch beim Nachspielen der Sketche viel Spaß zu haben.

Nach – inklusive Pause –  fast drei Stunden Programm ging im Saal „Op d’r Baach“ in Neuhonrath ein kurzweiliger Abend zu Ende, bei dem die Besucher die beiden Vortragenden nicht ohne Zugabe von der Bühne ließen.

„Saach hür ens“ Lohmar e.V. dankt dem „Dilettantenverein Neuhonrath“ e.V. wieder einmal für die tolle Unterstützung und Zusammenarbeit.

Ihr/ euer “Saach hür ens“ Lohmar e.V.

Aktuelles vom 15.09.2018

“Saach hür ens“ op Jöck

Es ist schwer was los bei  “Saach hür ens“ im September: Bereits vor zwei Wochen machte sich der Vorstand mit Partnern auf zu einer erlebnisreichen Städtetour durch Köln, die vom 2. Vorsitzenden des Vereins, Gerd Moos, organisatorisch ganz hervorragend vorbereitet worden war.

Dabei genoss man unter anderem vom Kölner „Triangel“, dem LVR –Hochhaus in Deutz, bei herrlichem Sonnenschein eine entsprechende Weitsicht bis hin zu den höher gelegenen Ortsteilen von Lohmar und konnte sich im Anschluss daran davon zu überzeugen, dass „beim Lommi die Leechter noch brenne“. Weiter ging es zu diversen Kölner Kirchen und zur Baustelle des eingestürzten Stadtarchivs, um den Tag schließlich in einem Kölner Brauhaus  bei guten Essen und kühlem Kölsch ausklingen zu lassen. 

Am letzten Samstag trafen sich 24 Vereinsmitglieder und Freunde zu einer kleinen Wanderung mit anschließendem Besuch im privaten Heimatmuseum von Vereinsförderer Kurt Oberdörster in „Schümerich“, dem Ortsteil von Lohmar, den man auf der Karte als Schönenberg oberhalb von Wahlscheid findet.

Dank Kurt Oberdörsters amüsanter Erzählweise und Anekdötchen aus seiner Familie und zu den liebevoll gesammelten Ausstellungsstücken  („M‘r darf nie näh sare, wenn dich eener frööch, off do jett vunn demm Zeuch, watt se dir ahnbeede,  hann wills.“) von einer kompletten alten Schulklasse über einen funktionstüchtigen Webstuhl, mehreren vollständig eingerichteten Zimmern bis hin zu einer Spielzeugausstellung, wurde es ein wunderbar kurzweiliger Nachmittag für alle Beteiligten.

Das lag natürlich auch an den Gaumenfreuden in Form von köstlichen „Bergischen Waffeln“ mit heißen Kirschen und Sahne, die die Gastgeberin Rosemarie Oberdörster gemeinsam mit Kassiererin Doris Hochschild zubereitet hatten. Beim gemütlichen Zusammensitzen, umgeben von „Motorrad Oldtimern“, kam es dann noch zu einer zusätzlichen Überraschung durch die Vereinsmitglieder Hannelore und Dieter Kirschbaum, die die begeisterten Zuhörer mit ihrer Drehorgel unterhielten, und so manchen zum Mitsingen animierten.

Der absolute Höhepunkt war dann allerdings das „Schatzkästchen“ von Kurt Oberdörster, das dieser sich bis zum Schluss aufbewahrt hatte: Der Raum mit den alten Zündapp Motorrädern. Hier kamen nun die technisch interessierten Teilnehmer voll auf ihre Kosten, und Kurt Oberdörster konnte an diesem Nachmittag noch einmal seine Leidenschaft für alte Motorräder unter Beweis stellen.

Und so beschloss Erwin Rußkowksi, der 1. Vorsitzende von “Saach hür ens“ Lohmar e.V. in seiner Dankesrede an die Gastgeber den Tag denn auch mit den Worten, dass hier ein wunderbares Stück Heimat entstanden ist, das es wert ist, in Ehren zu halten und erhalten zu bleiben.

Ihr/ euer “Saach hür ens“ Lohmar e.V.

Aktuelles vom 31.08.2018

Krätzjer unn Verzällcher“ und „Mitsingabend“ im September

Auf zwei beliebte Veranstaltungen von “Saach hür ens“ Lohmar e.V. dürfen sich wieder alle Freunde der rheinischen Mundart freuen:

„Krätzjer unn Verzällcher“ mit dem Kölner Krätzjes Sänger Philipp Oebel und Erwin Rußkowski findet statt am:

Freitag, den 21. September um 20 Uhr (Einlass 19 Uhr)

im Saal des Dilettantenvereins „Op d’r Baach“ in Lohmar – Neuhonrath

Eintritt: 8 Euro

„Saach hür ens“ Lohmar e.V. und der Dilettantenverein Neuhorath e.V. freuen sich, ihren Gästen an diesem Abend eine Veranstaltung der besonderen Art anbieten zu können mit „janz vill rheinischem Heimatjeföhl“.

Traditionell am Letzten Freitag im September treffen sich wieder alle, die Freude haben am kölschen

Liedgut zum fünften Mitsingabend mit Andreas Konrad und seiner „Quetsch“.

Die Veranstaltung findet statt am:

Freitag, den 28. September  um 20 Uhr (Einlass 19 Uhr)

im Restaurant „Zur Alten Fähre“ in der Brückenstraße in Lohmar.

Eintritt: 8 Euro

 

Für diese Veranstaltungen verspricht “Saach hür ens“ seinen Gästen wieder, wie in dem Jahren zuvor, viel Spaß mit Stimmung, Schunkeln und Gesang ohne Ende.

Der Vorverkauf für beide Termine beginnt am Samstag, den 1. September bei

Friseur Bernhard Königs in der Kirchstraße 6 in 53797 Lohmar und in der Schachenaueler Straße 11 in 53797 Lohmar – Neuhonrath.

Ihr/euer “Saach hür ens“ Lohmar e.V.

Aktuelles vom 01.05.2018

Mundartkonzert „Op d’r Baach“ begeistert vollen Saal

Antweiler, Graf & Co sind in der Region Bonn – Rhein-Sieg einfach die Größten bei der Pflege der rheinischen Mundart in musikalischer Form.

Antweiler, Graf & Co

Und das wissen die Kenner der Szene schon lange. So war das diesjährige Mundart-konzert der Hennefer Kultband um Bernd Antweiler und Martin Graf, das “Saach hür ens“ Lohmar e.V. wieder gemeinsam mit dem Dilettantenverein Neuhonrath auf deren Bühne „Op d’r Baach“ veranstaltete, auch wieder ein absolutes Highlight. Unter den Besuchern konnte man auch viele Gäste aus der weiteren Umgebung wie z.B. Eitorf, St. Augustin, Siegburg, Neunkirchen, Much und Heiligenhaus ausmachen, die durch Uli Pfau und Gerd Moos herzlichst begrüßt wurden.Alle Gäste waren alle restlos begeistert von dem, was die musikalischen Multi-Talente Tanja Krämer, Manfred Bosse, Bernd Antweiler und  Martin Graf auf der Bühne präsentierten. Das fing bereits mit dem Einmarsch – einer Prozession gleich –  zu den Klängen vom „Scheiß Môndaachmorrje“ an, und das Publikum erlebte einen ersten Höhepunkt bei „Danz“ ,das, gesungen von Bernd Antweiler, in der ihm eigenen  typischen Performance einen Lacher nach dem anderen hervorrief. „Kirchhoff“ ist zwar dem Vernehmen nach ein eher trauriger Titel, doch wenn man dem Gesang von Martin Graf dabei lauscht, der über seinen Dorffriedhof geht und an jedem zweiten Grab  eine Geschichte zu dem hier Beerdigten zu erzählen weiß – etwa „vumm Marie (Name geändert), datt zoiersch jestorve unn dann vumm Rad jefalle woor“ schlägt die Stimmung schnell um. Einfach köstlich, wenn „d’r Anti“ in „ Rään“ beschreibt,  was ihm dabei gefällt und weshalb er ihn im Gegensatz zu vielen andern Menschen mag. Nach dem bezeichnenden „Harndrang“ ging es dann traditionell in die Pause. Im zweiten Block folgte in der „Ode an die Natur“ eine wunderschöne Beschreibung dessen, was sie uns, besonders am Morgen, wenn  der Tag erwacht,  so alles bietet  – leider nur dem, der früh genug aufsteht und aus dem Bett kommt. In „Oma“ wird sich so manch Einer im Publikum an die eigene Kindheit erinnert haben. „Tant Maria ihre Hungk“ ist deshalb „en janz ärme Sau“ weil, nachdem ihr Mann gestorben ist „ Tant Maria vumm morrjens bess ôvends met imm am Schänge is“. Was für ein toller Typ er doch ist besingt „d’r Anti“ in „Tango“. Da behauptet er ist nämlich „Ich bin nitt nur schlau, ich bin och noch schön!“ Kein „Antweiler, Graf &Co –Konzert ohne „Tütte“, das Lied vom gestressten Ehemann, der den ganzen langen  Samstag mit seiner Frau „op Enkaufstour jonnn muss“ und dabei nichts weiter zu tun hat, als „Tütte“ zu tragen. Das ganze Dilemma erfährt am späten Nachmittag seinen Höhepunkt, als sie ihr erschöpftes und leidgeprüftes „Altargeschenk“ fragt, ob er „och en Brôtwoosch op de Hand hann will“. „Wie sull datt dann jonn – met all der Tütte in beede Häng“? Ein ebensolcher Hit ist immer wieder der Text von „Scheiß Môndaachmorje“. Hier erlebt  der Zuhörer Bernd Antweiler als Solist in Perfektion. So wie er diesen Hit vorträgt, nimmt man ihm jedes Wort ab. Das muss man einfach erlebt haben. Und das wünschte sich „d’r Anti“ dann auch in seinem Schlusswort, in dem er sich bei dem wieder einmal tollen Publikum in Neuhonrath bedankte, für das kommende Jahr, wenn es „Op d’r Baach“ dann zum fünften Mal heißt „Mundartkonzert mit „Antweiler, Graf & Co“. Das Konzert beendete Martin Graf  mit dem von ihm geschriebenen und vorgetragenen „Weihbischof“, das auch im Repertoire der „Bläck Fööss“ zu finden ist. Nach der Zugabe „Op heem ahn jonn“ entließen die begeisterten  Besucher die großartigen Musiker mit  „Standing Ovations“ und bedankten sich auf diese Weise für ein unvergessliches Mundarterlebnis.

“Saach hür ens“ Lohmar e. V. sagt ebenfalls ganz herzlichen Dank dem Dilettantenverein Neuhonrath für die wieder einmal großzügige Unterstützung und die tolle Zusammenarbeit.

Ihr/euer “Saach hür ens“  Lohmar e.V.

Aktuelles vom 20.04.2018

“Saach hür ens“ Lohmar e.V. wählte neuen Vorstand

v.l.: Angelika Otto, Rainer Otto, Henning Jahnke, Gerd Moos, Doris Hochschild, Erwin Rußkowski

“Saach hür ens“ Lohmar e.V. hatte am Mittwoch, den 18.April zur Mitgliederversammlung 2018 mit Neuwahlen geladen, und von den zurzeit 84 Mitgliedern waren 24 gekommen, um u.a. den Vorstand neu zu wählen. Da sich bis auf Udo Otto, der aus beruflichen  Gründen zurücktreten musste,  der gesamte bisherige Vorstand zur Wiederwahl bereit erklärt hatte, verlief die Wahl durch Abstimmung per Handzeichen verhältnismäßig zügig mit folgendem Ergebnis:

  • Vorsitzender : Erwin Rußkowski
  • stellvertretender Vorsitzender:  Gerd Moos
  • Kassiererin: Doris Hochschild
  • Schriftführer: Rainer Otto

Als Beisitzer/innen wurden gewählt: Angelika Otto, Hella Becker, und als neu gewählter Beisitzer gehört nun Henning Jahnke dem Vorstand an.

“Saach hür ens“  freut sich,  mit Henning Jahnke eine neue, engagierte Kraft der jüngeren Generation in Reihen des Vorstands begrüßen zu dürfen.

Ihr/ euer  “Saach hür ens“  Lohmar e.V.

Aktuelles vom 04.04.2018

“Saach hür ens“ Lohmar e.V. informiert:

Mitgliederversammlung “Saach hür ens“ Lohmar e.V.

18. April 2018

Beginn: 20 Uhr

 im Restaurant „Zur Alten Fähre“ in Lohmar

Tagesordnung

1.        Begrüßung

2.        Formalien:

2a)      Feststellung der ordnungsgemäßen Einladung

2b)      Feststellung der Beschlussfähigkeit

2c)      Ladungsgemäß gestellte Anträge

3.        Genehmigung der Tagesordnung

4.        Rechenschaftsberichte

4 a)      Geschäftsbericht des 1. Vorsitzenden

4 b)      Bericht der Kassiererin

4 c)      Bericht der Kassenprüfer

5.         Aussprache zu den Rechenschaftsberichten

6.         Entlastung des Vorstandes

7.         Wahl eines Versammlungsleiters

8.         Neuwahlen des Vorstandes:

8 a)       Wahl der/des 1. Vorsitzenden

8 b)       Wahl der/des 2. Vorsitzenden

8 c)       Wahl der Kassiererin/ des Kassierers

8 d)       Wahl der Schriftführerin/ des Schriftführers

8 e)       Wahl von drei Beisitzern/ Beisitzerinnen

9.          Neuwahl der Kassenprüfer/innen

10.        Bericht über die Vereinsziele und Veranstaltungen im laufenden Geschäftsjahr

11.         Verschiedenes

Ihr/Euer „ Saach hür ens“ Lohmar e.V.

Aktuelles vom 03.04.2018

Mundart – Konzert mit „Antweiler, Graf & Co“ auf der Bühne des Dilettantenvereins in Neuhonrath

Bereits zum vierten Mal veranstaltet “Saach hür ens“ Lohmar e.V. in Zusammenarbeit mit dem „Dilettantenverein Neuhonrath“ auf deren Bühne „Op d’r Baach“ ein Mundart-Konzert mit der bekannten Hennefer Kultband „Antweiler, Graf & Co“. Das Konzert findet statt:

am Freitag, den 27. April 2018 um 20 Uhr (Einlass 19 Uhr)

„Op d’r Baach“ in Neuhonrath

Eintritt: 12 Euro

Der Vorverkauf hat bereits begonnen bei der Volksbühne Dilettantenverein, in den  Friseurläden B. Königs in der Kirchstraße 6 in Lohmar (Tel.: 02246/2825) und in der Schachenaueler Straße 11 in Lohmar-Neuhonrath (Tel.: 02206/5231)

Die Band um Bernd Antweiler und Martin Graf hat mit Recht in den letzten Jahren im Rhein-Sieg-Kreis und in Köln so etwas wie einen „Kultstatus“ angenommen, und ihre Konzerte sind überall ausverkauft, zumal sich hier eine Fan-Szene aufgebaut hat, die zu einem großen Teil noch aus der Ära  der in den 70-er und 80-er Jahren bekannten Formation der „Panzerknacker“ stammt, deren Frontsänger Bernd Antweiler damals war.Mittlerweile haben die vier Musiker, die sich als musikalische Multi-Talente an den unterschiedlichsten Instrumenten auszeichnen, und zu denen außer Bernd Antweiler und Martin Graf auch Tan ja Krämer und Manfred Bosse gehören, durchaus  einen bemerkenswerten Bekanntheitsgrad erreicht, der sie sogar in Köln zu gern gesehenen Gästen auf den verschiedensten Veranstaltungen werden ließ. So traten sie u.a. auch in dem Kinofilm- „Karneval – Wir sind positiv bekloppt“ im „Weißen Holunder“,  einer typischen „Veedelskneip“ in Köln auf.

Auch bei den „Bläck Fööss“ fanden die Lieder von Bernd Antweiler schon vor einiger Zeit Anerkennung und wurden in das Repertoire der „Fööss“ aufgenommen – so z. B. „ Leeve Pitter“, „Scheiß Moondaach Morrje“ oder etwa das Lied vom „Weihbischof“.

„Saach hür ens“ Lohmar e.V. und der „Dilettantenverein Neuhonrath“ freuen sich, ihren Gästen am 27. April  erneut ein Konzert der besonderen Art anbieten zu dürfen mit

„janz vill rheinischem Heimat-Jeföhl“.

Ihr /euer “Saach hür ens“ Lohmar e.V.

Aktuelles vom 31.01.2018

Rückblick auf die 5. Große “Saach hür ens“ – Sitzung

Ausverkauftes Haus – Programm der Spitzenklasse – Stimmung ohne Ende

Manchmal ist es schwer, ein Programm zu toppen, aber das scheint den Machern der 5. Großen Kostümsitzung von “Saach hür ens“ Lohmar  e.V. auch in diesem Jahr wieder gelungen zu sein. Schon Wochen im Voraus war die Jabachhalle ausverkauft, und alle, die gekommen waren, konnten eine Sitzung erleben, die von Anfang an die Wellen der Begeisterung hoch schlagen ließ.Bereits der Einmarsch mit ca. 150 Aktiven der Nippeser Bürgerw ehr und dem Elferrat brachte die Bühne zum Bersten. Welch herrlicher Anblick, ja ein Meer in Orange der „Appelsinefunke“, war das, was sich den Besuchern da bot.

Sitzungspräsident Erwin Rußkowski stellte das Kölner Traditionscorps  als insofern befreundete Gesellschaft vor, da die eigenen Nachwuchskräfte „Zilli unn Mattes“ aus der Mundartgruppe der MKS Lohmar dort im November 2015 den begehrten Orden „Goldener Kappes“ erhalten hatten, eine Auszeichnung  für Nachwuchsredner im Kölner Karneval. Die Pressefotos zeigten damals Celina Domscheit und Max Röhrig mit Geschäftsführer Gerhard Düren und Christoph Stock, dem diesjährigen Bauern im Kölner Dreigestirn. Eine besondere Freude an dem großartigen Auftritt dürfte Marita Mätschke aus Lohmar gehabt habe, die Sitzungspräsident Erwin Rußkowski aus besonderem Grund auf die Bühne bat. Sie ist eine  ehemalige „Marie“ der Nippeser Bürgerwehr und begrüßte viele Bekannte aus dem Traditionscorps. Am Ende marschierte sie sogar mit ihren ehemaligen Gardisten und Offizieren aus.

Einen weiterer Höhepunkt gleich zu Beginn des Programm darf„De Frau Kühne“ für sich beanspruchen, die mit authentischen Geschichten aus dem Leben einer gestressten Mutter die Gäste im Saal von einer Lachsalve zur nächsten trieb. Da war die erste Rakete des Abends fällig.

Der nun folgende Block „eigener Nachwuchs“ darf getrost als voll gelungen und erfolgreich bezeichnet werden. Die vier Beiträge der Mundartgruppe der MKS Lohmar inklusive der Top Band  „Blue Marvel“ unter der Leitung von Musiklehrer Jens Müller ließen die Besucher nicht nur staunen, sondern entlockten ihnen auch am Ende „Standing Ovations“.

Nach dem Sketch „Op demm Schullhoff“, bei dem Luisa Klüser zum ersten Mal als Mitglied der Mundartgruppe glänzte, wussten sowohl Celina Sysk und Svenja Litzner in ihrer Paraderolle als „Zwei Fründinne“ als „Old School- Teenager“ zu überzeugen als auch „Felix unn Tünn“ (Felix Weitz und Anton Hagen), die am Ende  ihres Zwiegesprächs „Hänsel und Gretel auf Türkisch“ darboten.

Schon zum vierten Mal standen „ Zilli unn Mattes“ bei “Saach hür ens“ als Fußball-Fans des 1.FC Köln und Borussia Dortmund auf der Bühne und brachten u.a. den ganz aktuellen Stand des Trainer-wechsels  von  Peter Stöger pointenreich ins Spiel.

Ein wahres Feuerwerk an Kölschrock zauberte „Kempes Feinest“ auf die Bühne der Jabachhalle. Die Band mischt seit drei Jahren den rheinischen Karneval auf und hat mit Nici Kempermann eine wahre Rockröhre als Frontfrau. Sie werden in diesem Jahr auch im Kölner Rosenmontagszug  live auf einem der ersten Wagen zu sehen und zu hören sein.

Als ein weiterer, absoluter Höhepunkt  darf der Auftritt von „Rabbatz“, dem tollen gemischten Chor des Kinder-, Jugend- und Erwachsenenchors Lohmar bezeichnet werden, der mit einem Medley aus alten und neuen Karnevalsliedern die Stimmung im Saal anheizte und das Ganze mit einer mitreißenden Choreographie unter der Leitung von Barbara Wingenfeld auf der Bühne erlebbar machte. So macht Singen von sechs bis sechzig Jahren Spaß, so steckt Singen an, und das brachte dieser tolle Chor rüber. Der ganze Saal fühlte sich animiert und sang mit. Ein Redner der ganz besonderen Art ist und bleibt Gisbert Fleumes, den seine Fans auch einfach  „Fleumchen“ nennen dürfen. Das fantastische Publikum in der Jabachhalle schenkte ihm von der ersten bis zur letzten Minute Gehör und wurde durch einen außergewöhnlichen Vortrag mit viel Reim und Wortwitz belohnt – so beim Vortrag über die Kölner Cafes oder dem Gedicht vom Endiviensalat.

Seit 25 Jahren bereiten mittlerweile die beliebten EVD Tanzflöhe aus Donrath den Jecken in der Region viel Freude  – und so auch wieder einmal bei “Saach hür ens“, wo sie erst nach zwei Zugaben von der Bühne entlassen wurden.

Nun war die Zeit gekommen zum reinen „Abfeiern“,  und das taten die Besucher ausnahmslos von der ersten bis zur letzten Reihe. Schon beim ersten Lied der „Köbesse“ stand der Saal, und das blieb so bis zum Schluss des Auftritts der Band, die sich vor zwei Jahren entschlossen hat, nur noch mit eigenen Stücken aufzutreten. Ob das krachende „Kommando jeck“ zu Beginn oder das sentimentale „Ich saach ett dir met nemm Leedcher“ – die Lieder dieser tollen Musiker haben einfach Pep und reißen mit.

Es kündigte sich ein weiterer Höhepunkt an, denn die diesjährigen Lohmarer Tollitäten marschierten mit riesigem Gefolge ein. Begleitet von den KAZI-Funken, bahnten sich Prinz Peter III., Bauer Heribert und Jungfrau Yvonne, alle aus dem Hause Heister ihren Weg zur Bühne. Dort stellte Adjutant Peter Drossard die Narrenherrscher noch einmal vor, bevor das Gefolge das Publikum mit seinem Tanz erfreute. Den Abschluss dieses Gesamtauftritts markierten die KAZI-Funken durch ihre mitreißenden Tänze und atemberaubende Hebe- und Schleuderfiguren.

Mit „so etwas hat man in Lohmar noch nicht gesehen“ kündigte Sitzungspräsident Erwin Rußkowski die nun folgende Show von „High Energy“ an – eine Showtanzgruppe der Sonderklasse. Die mehrfachen deutschen Meister ließen durch ihre mitreißende Bühnenshow aus Spitzen-leistungen des Showtanzes und Pyrotechnik die Besucher vor Begeisterung fast erstarren, und sie fühlten sich zu permanentem Zwischenapplaus veranlasst – hier bot sich dem Betrachter einfach eine Sensation. Genauso war es auch beim finalen Auftritt von „De Bajaasch“, der Cover – Bigband mit dem Lohmarer Simon Schillig. Sie boten wiederum eine tolle Laser-Show und kölsche Lieder zum Mitsingen. Ob beim „Kölsche Jung“ von Brings oder als beim Schlusslied  „In unserem Veedel“ von den Bläck Fööss –  die Besucher im Saal erwiesen sich als äußerst textsicher, und so fand ein unvergesslicher, stimmungsvoller Abend für die begeisterten Besuchern ein würdevolles Ende.

„Saach hür ens“ Lohmar e.V. bedankt sich bei allen, die diese wunderbare Sitzung ermöglicht haben: den Helfern des KAZI und der „Fastzelôvendsfründe“ aus  Scheiderhöhe, bei den Helfern aus den eigenen Reihen beim zweitägigen  Aufbau und beim Abbau am frühen Sonntagmorgen, bei unserem Security- Dienst, beim DRK, bei der Freiwilligen Feuerwehr Lohmar, bei der KJG Lohmar an der Garderobe, für die tolle Beschallung beim Team von Florian Temme, bei den Lohmarer Geschäftsleuten für die großzügigen Spenden von 300 Preisen für unsere Tombola, bei unserem Mitglied Rüdiger Ramme für die Blumendekoration auf der Bühne und bei den Hausmeistern der Jabachhalle für die wiederum sehr gute Kooperation.

Unser Dank gilt auch unserer Bühnenkapelle  unter der Leitung von Michael Tappert für die großartige musikalische Unterstützung von sechs Stunden Programm.

Unsere Sitzung im nächsten Jahr findet statt am Samstag, den 16. Februar 2019.

Kartenbestellungen unter: info@saachhuerens.de

Ihr/euer “Saach hür ens“ Lohmar e.V.

Aktuelles vom 08.01.2018

“Saach hür ens“ – Sitzung 2018

Beginn – Tombola – Restkarten

 

Damit das Bühnenprogram  bei der 5. Kostümsitzung von “Saach hür ens“ am Samstag, den 27. Januar in der Lohmarer Jabachhalle pünktlich beginnen kann, bitten wir alle Gäste, ihre Plätze bis spätestens 17.30 Uhr einzunehmen.

Der Einmarsch mit Elferrat und der „Nippeser Bürgerwehr“ („Appelsinefunke“) muss wegen der großen Teilnehmerzahl von ca. 150 Aktiven mit Blaskapelle, Musikzug, Wache und Tanzpaar  um einige Minuten vorgezogen werden.

Die Jabachhalle wird damit zu Beginn der Sitzung  in ein „Meer von Orange“ getaucht.

Auch im weiteren Verlauf das Programms dürfen sich unsere Gäste auf Hochkaräter des rheinischen Karnevals freuen – so etwa auf „De Frau Kühne“ , eine  „Vollgasfrau“ unter den Büttenrednerinnen, auf Gisbert Fleumes, den urkomischen „Odisten“ – also Reimredner, auf „Kempes Feinest“ mit der rheinischen Rockröhre Nici Kempermann als Frontfrau, auf „De Köbesse“ und „High Energy“, die mehrfachen deutschen Meister im Showtanz oder auf „De Bajaasch“ mit ihrer unvergleichlichen Bühnen- und Lasershow.

Wir sind stolz, auch wieder unseren eigenen Rednernachwuchs präsentieren zu dürfen, auf „Rabatz“, den starken Kinder- Jugend- und Erwachsenenchor unter der Leitung von Barbara Wingenfeld sowie auf die „EVD Tanzflöhe“ , das diesjährige Lohmarer Dreigestirn und vieles Andere mehr. Unsere Tombola im Eingangsbereich der Halle wird auch in diesem Jahr wieder gut bestückt sein mit wertvollen Sachpreisen, Gutscheinen aus Lohmarer Geschäften und Restaurants sowie einigen besonderen Überraschungen.

Es gibt, bedingt durch krankheitsbedingte Rückläufe, nun doch noch einige, wenige Restkarten. Interessenten bestellen bitte unter der E-Mail Adresse von “Saach hür ens“:        

info@saachhuerens.de

Ihr/ euer „Saach hür ens“ Lohmar e.V.

Aktuelles vom 20.12.2017

„Saach hür ens“ säät „Hätzlichen Dank unn Fruhe Weihnaach“!

 

Ein ereignis – und erfolgreiches Jahr 2017 geht dem Ende entgegen und „Saach hür ens“ Lohmar e.V. möchte sich bei allen bedanken, die durch den Besuch unserer Veranstaltungen mit dazu beigetragen haben, dass wir mit großer Zuversicht die Planungen für das neue Jahr in Angriff nehmen können, denn wir wollen Vieles genauso wieder machen und noch einiges Andere mehr.

In der Regel volle Veranstaltungsräume und Säle und sichtlich zufriedene und begeisterte Besucher stimmen uns froh und lassen darauf schließen, dass das, was wir anbieten, gut ankommt – sei es die Karnevalssitzung, Mitsing – und Mundartkonzerte, „ Schwad-Ôvende“, Abende mit „Krätzjer unn Verzällcher“ oder  die Beteiligung an Lohmars romantischem Familien- Weihnachtmarkt im alten Kirchdorf. Insgesamt durften wir uns in diesem Jahr elfmal in den städtischen Veranstaltungs-kalender eintragen. Und so soll es im kommenden Jahr auch wieder werden.

Auch bedanken möchten wir uns bei allen Helfern, Gönnern und Sponsoren, durch deren tatkräftige Unterstützung wir erneut ermutigt wurden, unsere Vorhaben in Angriff zu nehmen und mit Erfolg durchzuführen.

So wünscht “Saach hür ens“ Lohmar e.V. nun allen ein „Frohes Weihnachtsfest“ und alles Gute für das neue Jahr, das für uns mit der 5. Großen Kostümsitzung am 27. Januar 2018 beginnt.

„Hück noch Adventsduff övverall unn bahl is widder Karneval“

Ihr/euer

“Saach hür ens“ Lohmar e.V.

Aktuelles vom 07.11.2017

„Saach hür ens“ Lohmar e.V. steht in den Startlöchern für die 5. Jahreszeit

Sitzungskarten ab dem 11. Im 11. bei IBS am Frouardplatz

 

Erneut dürfen sich die Freunde von “Saach hür ens“ und alle Jecken aus Lohmar und der Region auf eine tolle Sitzung freuen, die am Samstag, den 27. Januar 2018 ab 17.49 Uhr in der Jabachhalle startet. Karten zum Preis von 23 Euro an nummerierten Tischen und Plätzen gibt es ab dem 11.November bei IBS am Frouardplatz in Lohmar. Es ist dem Programmgestalter diesmal gelungen, die Kölner Traditionsgesellschaft nach Lohmar zu holen, aus der in der bevorstehenden Session das Kölner Dreigestirn hervorgeht.

Die „Nippeser Bürgerwehr“, wegen der Farbe ihrer Uniformen auch als „Appelsinefunke“ bekannt, wird mit ca. 150 Teilnehmern das Programm eröffnen, bevor dann „De Frau Kühne“, die zurzeit sicherlich beste Rednerin des rheinischen Karnevals, das Kommando auf der Bühne übernimmt.

Ingrid Kühne fehlte in der letzten Session in keiner Fernsehsitzung

und ist bei “Saach hür ens“ nach 2015 nun schon zum zweiten Mal dabei.

Es ist unserem Verein stets ein Anliegen, gutem Nachwuchs eine Chance zu geben, und so freuen wir uns, unseren Gäste mit Nici Kempermann, der Frontfrau von „Kempes Feinest“, eine Powerfrau im wahrsten Sine des Wortes präsentieren zu dürfen. Ihr Song „Wenn du nitt danze kanns“ war in der letzten Session ein Hit, der voll einschlug. Und auch mit ihrem diesjährigen Sessionshit „Die Melodie“ hat die Band einen Ohrwurm im Gepäck.

Auch „Gisbert Fleumes“, den besonders die jungen Damen auch „Fleumchen“ nennen dürfen, wird noch vielen unserer Stammgäste aus dem Jahr 2015 im Gedächtnis  sein, ein Redner der besonderen Art, der als „bekennender  Odist“  – also als Gedichte vortragender Reimredner –  auftritt. Lassen sie sich überraschen von diesem sehr speziellen Künstler.

Mit  den „Köbesse“ kommt eine Band zu “Saach hür ens“ , die sich am 11. 11. 2011 gegründet hat und zunächst mit „Cover-Versionen“ im Karneval auftrat, seit zwei Jahren aber mit eigenen Stücken ihren Weg geht – und das sehr erfolgreich mit kölschen Tön, ehrlich, echt und ungeschminkt. Unbändige Freude an der Musik zeichnet die Band um den sympatischen Sänger „Roger Moore“ aus.

„High Energy“, eine Showtanzgruppe, die schon mehrfach deutscher Meister war, wird unsere Gäste mit einer einmaligen, unvergesslichen Bühnenshow und Livegesang begeistern. Dazu kommen tolle Bühnenbilder und Spezialeffekte, die man so noch nie gesehen hat. Natürlich sind mit den „EVD Tanzflöhen“ sowie dem „Kinder- Jugend – und Erwachsenenchor Lohmar“ unter der Leitung von Barbara Wingenfeld sowie dem Lohmarer Dreigestirn auch wieder Lohmarer Vereine mit im Programm. Und die Besucher dürfen sich auf unseren eigenen Nachwuchs aus der Mundartgruppe der Musik- und Kunstschule der Stadt Lohmar freuen, die nicht nur von “Saach hür ens“ sondern auch vom Land NRW durch den Kulturrucksack unterstützt und gefördert werden. Sie sind für “Saach hür ens“ immer wieder ein ganz besonderer Höhepunkt. Wer im Karneval hat schon eigenen Rednernachwuchs?

Wie bereits vor zwei Jahren erwartet die Jecken bei einem sicherlich wieder furiosen Finale mit Laser-Show die Wahnsinns – Big Band „Bajaasch“

Ihr /euer

“Saach hür ens“ Lohmar e.V.

Aktuelles vom 27.10.2017

Besucherzahl nochmals verdoppelt!!

  1. „Schwad-Ôvend“ mit den Schleiers lockt gut 40 Interessenten

Da staunten die Veranstalter von “Saach hür ens“ Lohmar e.V. nicht schlecht, als sich am letzten Donnerstag im Kaminzimmer des Restaurants „Zur Alten Linde“ in Wahlscheid noch einmal doppelt so viele Besucher einfanden als beim zweiten „Schwad-Ôvend“ mit dem Bonner Ehepaar Schleier.

Offenbar hatte „Klöpp unn Schrüpp“, das Thema des dritten Abends, die Neugier geweckt. Erfreulicherweise war es nicht nur die Generation „Ü 60“, die das Thema angelockt hatte.

Es waren auch etliche Jüngere dabei, und die ließen sich nicht lange bitten, kräftig „metzoschwade“.

Da wurde zunächst geklärt, ob es zwischen Bonn und Lohmar bzw. Wahlscheid unterschiedliche Ausdrücke dafür gibt, wenn es im zwischenmenschlichen Bereich verbal oder auch handfest zur Sache geht. Die „Kallzijjar“, die „Krabitz“, der „ Kloochscheißer“ oder der „fiese Möpp“ sind jedoch hüben wie drüben geläufige Ausdrücke, um dem Kontrahenten den Marsch zu blasen. Hier wie da „jitt ett Ress, kriste eene jeschnuuf“ oder „hätt die Fott Kirmes“, wenn zwei Streithähne aneinander geraten.

Wenn es ganz hart wird, kann man auch schon mal den Satz hören: „Ich schlare dich op dinge Tabernakel, datt ding Zäng en de Ungerbotz fleje!“

Wie bereits bei den ersten beiden Abenden endete auch der letzte in einem herrlichen Sketch mit dem Titel „Die Jadingeprädich“. Die Zuhörer waren begeistert, und “Saach hür ens“ fühlte sich einmal mehr bestätigt in seiner Arbeit für die Pflege der rheinischen Mundart – denn, wie heißt es auch im „Kölsche Jung“ von Brings:

„Sulang m’r se spreche, lääv se noch lang“.

In diesem Sinne wird “Saach hür ens“ auch im kommenden Jahr weiter arbeiten, auch wenn der etablierte „Loss m“r schwade Ôvend“ am jeweils ersten Freitag im November in diesem Jahr wegen der drei Schleier-Abende im Oktober ausfällt.

Die Arbeit geht weiter, und so freut sich unser Verein erst einmal auf den Vorverkauf für die nächste Karnevals-Kostümsitzung hinweisen zu dürfen, der am 11. 11. bei IBS am Frouardplatz beginnt.

Am zweiten Adventswochenende sind wir selbstverständlich wieder auf Lohmars romantischem Weihnachtsmarkt im Alten Kirchdorf mit leckeren Spezialitäten vertreten, und am 27. Januar 2018 steigt dann unsere beliebte Große Sitzung in der Jabachhalle.

Ihr/euer “Saach hür ens“ Lohmar e.V.

Aktuelles vom 24.10.2017

Watt m‘r bei “Saach hür ens“ alles liere kann….

Zweiter „Schwad-Ôvend“ mit den Schleiers  lockt doppelte Gästeschar in die „ Alte Linde“

„Wing unn Wösch“ hat nichts zu tun mit „Wein und Wurst“. Wer das meint, ist wahrscheinlich einem Rechtschreibfehler auf den Leim gegangen.

„Wösch“ ist nämlich die Bezeichnung für einen Wedel und kommt vor in Wörtern wie  „Kruckwösch“ also Krautwedel und hat folglich nichts zu tun mit „Woosch“ oder in der Mehrzahl „Wöösch“ wie in „Blood- oder Brôôtwoosch“Die verschieden gebrauchten

Formen der „Wösch“ (also zusammen Gebundenes aus allerlei Kräutern und Pflanzen) und für bzw. gegen was sie gut sein sollten, lernten die interessierten Besucher beim zweiten „Schwad-Ôvend“ mit dem Ehepaar Schleier aus Bonn in der „Alten Linde“ in Wahlscheid ebenso kennen, wie „d‘r Wing unn die Wingjötter in unserer Jäjend“. Nicht jeder weiß, dass auch im Stadtgebiet von Lohmar in alter Zeit Wein angebaut wurde – etwa auf dem Heppenberg bei Donrath, wo es heute noch die Straße „In den Weingärten“ gibt. Auch Straßennamen wie „Im Wingert“ oder der Ortsname „Weingartsgasse“ weisen auf die Beziehung zu früherem Weinanbau in unserer Region hin. Der Wein stand in alter Zeit weit vor dem Genuss von Bier. Das haben wir, wie so Vieles, den Römern zu verdanken. Und natürlich kommen in diesem Zusammenhang auch gleich die dazu gehörigen Weinheiligen („Winghellije“) ins Spiel – etwa „D‘r hellije Laurenz“ (10. August) oder „D‘r Hellije Urban (25. Mai). Interessant auch, dass „D‘r hellije Mätes“ am 11. November dazu gehört. Denn an diesem Tag kommt der erste Wein eines Jahrgangs auf den Tisch.

So manche Gaststätte, die man heute als Bierlokal kennt, war früher „en Wingstuff“- eine reine Weinstube.

Die „Siegburger Schnelle“ verdankt ihren Namen der speziellen Form, in der sie hergestellt ist. Diese ließ zu, dass der Wein daraus schneller in die entsprechenden „Wingjläser“ und Becher geschüttet werden konnte.

Bonn galt in früheren Zeiten als Zentrum des Weinhandels und entsprechend auch des Weingenusses, und das durften die Besucher in dem abschließenden herrlich gespielten Sketch des „Bonner Weinzäpfers und der Bäckersfrau Marieluis um 1800“ in authentischen Kostümen miterleben.

Wer solch einen schönen Abend auch einmal selber erleben möchte, ist herzlich eingeladen, am Donnerstag, den 26. Oktober um 19.30 Uhr in die „Alte Linde“ nach Wahlscheid zu kommen, wenn es beim 3. „Schwad-Ôvend“ heißt „Klöpp unn Schröpp“.

Unn üvvrijens: Jeder, der mit määt, kritt am Eng der „Schwadlappen“ – unn datt alles bei freiem Intritt!

 

Ihr/euer

“Saach hür ens“ Lohmar e.V.                                        

Aktuelles vom 23.09.2017

„Lohmarer Fischerchöre“ bringen Saal ins Wanken

Der 4. Mitsingabend mit Andreas Konrad wieder ein voller Erfolg

Willi Ostermann, Karl Berbuer, Fritz Weber, Bläck Fööss, Höhner, Paveier, Klüngelköpp, Kasalla und die Micky Brühl Band – alle waren sie mit dabei, beim insgesamt fünften Mitsing- abend, den “Saach hür ens“ Lohmar e. V. nun bereits zum vierten Mal hintereinander mit dem bekannten Alleinunterhalter Andreas Konrad und seiner Quetsch veranstaltete. Natürlich waren die besagten Künstler nicht persönlich erschienen, aber ihre Lieder lebten in den sehr guten Interpretationen von Andreas Konrad und seinem Akkordeon, der es erneut verstand, sein Publikum von ersten Takt an mitzureißen.

Bereits eine gute halbe Stunde vor Beginn dieses tollen Abends war der Saal in der „Alten Fähre“ in Lohmar bis auf den letzten Steh- bzw. Sitzplatz besetzt, sodass die Veranstalter schon Sorge hatten, alle Mitsingwilligen unterzubringen. Aber von Lied zu Lied  sorgte die gute Stimmung im Saal dafür, dass sich alle sehr schnell auf einander einsangen und vor allem einschunkelten, und so wurde es in der Enge des Raumes ein tolles Mitsingerlebnis für alle Beteiligten.

Die „ Fischerchöre von Lohmar“ waren geboren, und alle, die dabei waren, werden diesen stimmungsvollen Abend sicher so schnell nicht vergessen. Man merkte es Andreas Konrad,der im ganzen Rheinland und sogar beim „Apres Slki“ in den Alpen bekannt ist, wieder einmal an, dass er besonderen Spaß dabei empfindet, bei “Saach hür ens“ in Lohmar auftreten zu dürfen, was er auch im Laufe des Abends mehrfach betonte.

Bleibt festzuhalten, dass es an diesem Abend im Saal nur gut gelaunte Menschen gab, die den Alltag und die Sorgen des Lebens für ein paar Stunden vergessen, und die sich ganz dem rheinischen Frohsinn und dem Klang der schönen kölschen Lieder hingeben konnten.

Man darf sicherlich davon ausgehen, dass man sich in dieser Runde im kommenden Jahr traditionsgemäß am letzten Freitag im September wiedersehen wird.

Ihr/euer “Saach hür ens“ Lohmar e.V.

Aktuelles vom 23.09.2017

Ne herrliche Ôvend met de Schleiers uss Bonn

Nä. Watt woor datt schön! Ett jing ömm „Kirmes unn Erntefess“ – unn nitt nur datt!

Elisabeth und Karl Friedrich Schleier

Es ist kaum zu glauben, was da alles im wahrsten Sinne des Wortes auf den Tisch kam, hatten die Eheleute Schleier doch so Einiges im Gepäck  was bei den Teilnehmern in der „Alten Linde“ in Wahlscheid Erinnerungen an ihre eigene Kindheit und Jugendzeit weckte. Manch einer konnte da aus eigener Erfahrung mit dazu beitragen, wie das früher war, wenn  die Kirmes anstand: da wurde das komplette Haus auf Vordermann gebracht, indem etwa „de Köch jekälleck wuud“. Unn de jode Stuff môôt blänke. Ett jôôf  Prummetaat unn  Reemchesappel, unn des Middaaachs kôm enne jode Suebrôde op d’r Desch. De Paias wudd opjehange unnn m’r däät de Jlocke op demm Kirchturrem „beiere“.

Vieles davon kennt man heutzutage leider nicht mehr. Und deshalb lädt „Saach hür ens“ Lohmar e.V. alle Interessenten an tollen Geschichten und Begebenheiten aus der guten alten Zeit und den damit verbundenen Brauchtümern und Traditionen ein, an den beiden weiteren  Abenden teilzunehmen:

am Donnerstag, 10. Oktober heißt es das Motto „Wing unn Wöösch“ und

am Donnerstag, 26. Oktober geht es um „ Klöpp unn Schröpp“

Die Abende werden jedes Mal von den Schleiers mit einem abschließenden Sketch abgerundet.

Nä, watt hammer letztes Môl jelaach!!

Mir hoffen, Ihr sid nächstes Môl och all dobbei.

Nevvenbei jesaat: jeder, der mitmäät kritt och enne „Schwadlappen“.  Iss datt Nix??!!

 Ühre „ Saach hür ens“ Lohmar e.V.

Aktuelles vom 12.09.2017

Drei Schwad-Ôvende met „Saach hür ens“ unn

Elisabeth und Karl Friedrich Schleier

 de Schleiers uss Bonn

Ett is su wick: am 21. September jeht ett loss!

Für alle Freunde der rheinischen Mundart hat “Saach hür ens“ Lohmar e.V. in diesem Jahr drei  ganz besondere Leckerbissen im Angebot.

Am Donnerstag, den 21. September geht es los mit dem Thema „M‘r fiere Kermes un Erntedank“ mit anschließendem Sketch „Kappesbuur unn Maatwief“.

Am Donnerstag, den 12. Oktober geht es weiter mit „Wing unn Wöösch“ mit dem anschließenden Besuch des Bonner Weinzäpfers und der Bäckersfrau Marieluis als Sketch.Grob umfasst werden an diesem Abend Themen rund um das Essen zu bestimmten Anlässen angesprochen.

Am Donnerstag, den 26. Oktober geht es um das Thema „Klöpp unn Schrüpp“ mit anschließendem Sketch „Die Jadingeprädich“. Hier geht es um Streitgespräche und Schimpfwörter.

Die „Lektionen“ sind vorbereitet als roter Faden, lassen aber auch alles offen, wenn man selbst etwas zum Abend beitragen möchte. Beginn ist jeweils um 19.30 Uhr im Restaurant des Aggertalhotels  „Zur Alte Linde“ in Wahlscheid. Die Abende dürften etwa je zwei Stunden dauern. Der Eintritt ist frei. Um eine kleine Spende wird gebeten. Die Schleiers würden bei “Saach hür ens“ auch als Zertifikat den „Schwadlappen“ einführen. Diesen erhält jeder neue Schüler, er wird immer um die Themen erweitert und abgestempelt.

Ihr/euer “Saach hür ens“ Lohmar e.V.

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