Aktuelles

Aktuelles vom 24.11.2018

Loss m’r schwade-Diplom

„ Saach, hür ens“ Lohmar e.V. führt sein erstes Seminar in Eigenregie erfolgreich durch.

Sehr angetan zeigten sich die Teilnehmer/innen, die am Samstag, 24. November im evangelischen Gemeindehaus in Lohmar beim Seminar zur Erlangung des „Loss m’r schwade – Diploms“ mitmachten, das der Lohmarer Brauchtumsverein zum ersten Mal in Eigenregie durchführte.
Bei Kaffee und Kuchen ließ man sich gerne auf den Nachmittag einstimmen, der mit dem bekannten Lied vom „kölschen Jung“ – in der Version von Hans Süper begann.
Da hatten bereits viele der Gäste das Bedürfnis, mitzusingen und sich auf einen Nachmittag und mit „janz vill „Schwaderei“ einzustimmen.
Erwin Rußkowski, 1.Vorsitzender von „Saach hür ens“ Lohmar e.V. und Moderator des Seminars hatte einen intensiven Zeitplan von drei Stunden vorbereitet. Und den brauchte es auch, um die Vielfalt der Themen unterzubringen und zu verarbeiten.
Nachdem zunächst die Herleitung der rheinischen Mundart aus dem „Ripuarischen“ (vom Lateinischen „ ripa“ = das Ufer – also „die am Ufer Wohnenden ) abgeklärt und auch der Begriff des „Regiolekt“ anhand von zwei einfachen Sätzen dargestellt und bewiesen war, ging es an „Regiolekt bedingte“ Aussprachen und Schreibweisen der rheinischen Mundart und an die Grammatik.
Für die Teilnehmer galt es dabei, ein Arbeitsblatt auszufüllen und z.B. den Unterschied zwischen „ming“ und „minge“ im Zusammenhang mit Hauptwörtern aufzuzeigen – etwa bei „minge Vatter“, aber „ming Mutter“. Hier wird bei der Anwendung im täglichen Gebrauch häufig Vieles falsch gemacht. Das hört und liest man auch immer wieder im aktuellen rheinischen Liedgut.
Der Nachmittag setzte sich fort mit „rheinischen Redewendungen und Sprachschatz“ sowie der Vielfalt des Gebrauchs einiger Wörter wie z.B. das rheinische Wort für Kind oder Kinder, für das man in kölschen Lexika ca. 60 verschiedene Begriffe kennt, die je nach Bedeutung und Inhalt in der Regel sehr treffend angewendet werden können wie „Panz, Ditz, Ströppche oder Wibbelstetz“. Das Gleiche gilt bei Begriffen für „Frau“ und „Mann“.
Interessant und für manch Einen gar ernüchternd wurde es beim Thema „W
örter aus anderen Sprachen“, als die Teilnehmer erfahren mussten, dass ein „Fisternöll“ von der Herkunft des Wortes nichts mit dem „Weihnachtskind“ (fils à noel) zu tun hat – also etwa ein Sohn, der im Karneval gezeugt wurde, sondern sich – laut Sprachwissenschaftlern – zusammensetzt aus „fistan“, was basteln bedeutet und „Nöll“, einer Kurzform von Arnold. Man sagt, dass in Düsseldorf ein „Fisternöll“ jemand ist, der im Keller bastelt.

Lustig wurde es bei den „Kölschen Spitznamen“, die in Form eines Gedichts vorgetragen werden mussten. Überhaupt galt es für die Teilnehmer viele vorgegebene Texte zu lesen oder die Ergebnisse ihrer Arbeitsblätter vorzutragen und zu vergleichen.
Auch kölsche Lieder und Karneval gehörten ebenso zum Inhalt des Nachmittags wie das Thema „Heimat“. Beides endete schließlich im Motto des Kölner Karnevals für die kommende Session: „Uns Sprôch is Heimat“. Erwin Rußkowski machte zum Schluss den Teilnehmern Mut, Mundart und „uns Sprôch“ zu sprechen – immer wieder, denn, wie heißt es doch in einem wunderbaren Lied von Brings? „Su lang m’r se spreche, lääv se noch lang“.
Zum Abschluss des Seminars erhielten alle Teilnehmer ihr hoch verdientes „Loss m’r schwade Diplom“ – eine extra von „Saach hür ens“ angefertigte, wunderschöne Urkunde. Als Dank für die tolle Mitarbeit gab es vom Veranstalter im Foyer des Gemeindehauses noch ein leckeres, vom Vorstand und Mitgliedern des Vereins vorbereitetes kaltes „Kölsches Buffet“, das sich alle bei Kölsch und anderen kalten Getränken schmecken ließen. Hierbei kam auch die „Fachsimpelei“ über das, was man am Nachmittag gehört und gelernt hatte, nicht zu kurz.

Ihr/euer „Saach hür ens“ Lohmar e.V.

Aktuelles vom 28.10.2018

Traditioneller „Loss m’r schwade Ôvend“ 2018

Unser inzwischen schon Tradition gewordener „Loss m`r schwade Ôvend“ am ersten Freitag im November findet auch in diesem Jahr wieder im  Kaminzimmer des Restaurants „Zur Alten Linde“ bei Familie Dowideit in Lohmar-Wahlscheid statt, und zwar am

Freitag, den 2. November um 19:30 Uhr

im  Aggertalhotel „Zur Alten Linde“ in Wahlscheid

Wir möchten uns mit Menschen, die Gelegenheit suchen, unsere heimische Mundart zu sprechen, einen vergnüglichen Abend machen mit lockerem „Verzäll us em Levve“ und dabei   miteinander vielleicht schon in Vergessenheit geratene Ausdrücke wieder hervorholen. Bei diesem Treffen soll es vor allem um mundartliche Sprichwörter und Redensarten gehen wie „Küste övver de Hungk, dann küste och övver de Stätz“.

Wir freuen uns schon sehr darauf, welche markigen Redewendungen aus Ihrem rheinischen Wortschatz Sie uns mitbringen und zum Besten geben werden!

Ihr /euer

 “Saach hür ens“ Lohmar e.V.

8

 

Aktuelles vom 22.10.2018

„Loss m’r schwade Diplom“

Die maximale Teilnehmerzahl ist erreicht und eine weitere Anmeldung leider nicht mehr möglich!

 “Saach hür ens“ Lohmar e.V. beschreitet neuen Weg zur Förderung der rheinischen Mundart.

Nachdem der Verein in den zurückliegenden Jahren bereits zweimal unter der Regie von Volker Gröbe, dem ehemaligen Leiter der „Akademie för uns kölsche Sprôch“  das „Kleine Kölsch-Diplom“ angeboten hatte, wird es nun in Form eines dreistündigen Seminars eine andere Möglichkeit geben, sich mit der rheinischen Mundart vertraut zu machen, sie zu vertiefen, Kenntnisse aufzufrischen, sich darin weiterzubilden und sie letztendlich auch anzuwenden. Geplant ist ein unterhaltsamer Nachmittag, bei dem die Teilnehmer Einiges über die Entwicklung der rheinischen Mundart und ihre Verbreitung ebenso erfahren wie über die Besonderheiten der Grammatik, der Aussprache, der Schreibweise sowie spezielle Ausdrücke und typische Redensarten.

Ziel und damit Berechtigung für die Aushändigung des „Loss m’r schwade Diploms“ in Form einer Urkunde ist der Nachweis über die Fähigkeit, die rheinische Mundart zu sprechen. Erwin Rußkowski, der 1. Vorsitzende von “Saach hür ens“ Lohmar e. V. wird den Teilnehmer/innen  die dazu notwendigen Kenntnisse während des unterhaltsamen Nachmittags vermitteln.

Selbstverständlich kommen hierbei auch, wie immer bei “Saach hür ens“, die Gaumenfreuden (ein kleiner Imbiss und Getränke) nicht zu kurz. Die Teilnahme ist kostenfrei, die Anzahl der Teilnehmer ist beschränkt auf 25 Personen. Wir bitten allerdings während der Veranstaltung um eine Umlage zur Kostendeckung.

Die Veranstaltung findet statt am:

Samstag, den 24. November

von 15:00 Uhr bis ca. 18:00 Uhr

im ev. Gemeindehaus, Hauptstraße 74 in 53797 Lohmar

 

Eine verbindliche Anmeldung ist erforderlich bis zum 17. 11. 2018 unter unserer Mail-Adresse

„info@saachhuerens.de

oder unter Tel.: 02246/7766 (Erwin Rußkowski)

PS: Die Veranstaltung ist auch für „Neueinsteiger“ gut geeignet.

Ihr/euer “Saach hür ens“ Lohmar e.V.

 

 

Aktuelles vom 29.09.2018

Stimmung ôhne Eng beim Mitsingôvend vunn „Saach hür ens“

Wie nicht anders zu erwarten, wenn  Andreas Konrad bei “Saach hür ens“ seine „ Quetsch“ auspackt, war es auch dieses Mal. Vom ersten Lied an passte die Stimmung bei den Besuchern von nah und fern im Saal des Restaurants „Zur alten Fähre“ in Lohmar. Und wie sich herausstellte,  gab es viele „Wiederholungstäter“, das heißt Mitsänger/innen, die nicht zum ersten Mal dabei waren.

Andreas Konrad hatte sein Programm umgestellt und spielte zunächst viele alte bekannte Lieder der „Fööss“, von Fritz Weber und  Willi Ostermann, dessen „Kölschen Jung“, bekannt in der Version, wie sie Willi Millowitsch über Jahrzehnte auf den Bühnen Kölns vortrug, er am Ende in die neue Fassung des „Kölschen Jungs“ von Brings übergehen ließ. Schon beim langgezogenen „Intro“ des Stückes war der große Chor mit „Oh, oh, oh, Yeah oh“ nicht mehr zu halten, was vor allem die jungen Besucher im Saal voll in ihren Bann zog.

So war das Eis innerhalb kürzester Zeit schnell gebrochen, und einem stimmungsvollen, fast dreistündigen Abend voller Gesang, Tanzen, Schunkeln und Polonäse stand nichts mehr im Wege.

Mitreißend auch wieder das Sirtaki – Lied der Bläck Fööss, bei dem Andreas Konrad minutenlang den griechischen Tanz zelebriert, was die Griechenland-Fans unter den Besuchern jedes Mal von den Stühlen holt, um Arm in Arm zu tanzen.

So ging nach ca. drei Stunden ein wunderbarer Abend zu Ende, bei dem jedem der Besucher bewusst geworden sein dürfte, wie schön es ist, im Rheinland zu leben und die kölschen Lieder zu einem Gemeinschaftserlebnis werden zu lassen, wie es der Mitsingabend von “Saach hür ens“ nun schon zum fünften Mal in Folge – immer am letzten Freitag im September – wieder einmal bewies. 

Ihr/euer “Saach hür ens“ e.V.

Aktuelles vom 22.09.2018

Krätzjer unn Verzällcher im „Wunnzimmer op d‘r Baach“

Es war eine herrliche Atmosphäre, die der „Dilettantenverein Neuhonrath“ für die gemeinsame Veranstaltung mit “Saach hür ens“ Lohmar e.V. den beiden Protagonisten Philipp Oebel aus Köln und Erwin Rußkowski, dem Lohmarer Vereinsvorsitzenden, zur Verfügung gestellt hatte.

 

 

Man musste sich in der Kulisse einfach wie zuhause im Wohnzimmer fühlen. Und so durften die Besucher in diesem angenehmen Ambiente einen wunderbaren Abend mit kölschen Krätzjen und lustigen Sketchen „uss dem Levve“ erleben, wie er nicht alle Tage geboten wird. Durch das Programm führten Uli Pfau, die Vorsitzende des „Dilettantenvereins“ und Gerd Moos, der 2. Vorsitzende von “Saach hür ens“.

Viele der von Philipp Oebel in der ihm eigenen Art der Interpretation vorgetragenen Stücke bekannter Kölner Komponisten animierten die meisten Zuhörer sofort zum Mitsingen, was durchaus auch so gewollt war. Durch die charmante und witzige Art der Ankündigung  seiner Lieder gelang es Philipp Oebel immer wieder, seine Zuhörer schon vorab in seinen Bann zu ziehen. Herrlich zum Beispiel  die Geschichte von der „Flönz“, die in früheren Zeiten bei weitem nicht nur der Ausdruck für eine einfache „Blootwoosch“ war, sondern für den nicht so betuchten, den einfachen Rheinländer, auch der Inbegriff für preiswerte Wurstwaren aller Art, die man beim Metzger als Endstücke, also als Wurstzipfel,  erwerben konnte.

„Ich hätt jähn för zwei Jrosche „Flönz“ för d’r Hungk – ävver kinn Fleeschwoosch. Die maach minge Vatter nitt.“

Viel zu lachen gab es auch wieder bei den von  Erwin Rußkowski in verschiedenen Rollen und Stimmlagen vorgetragenen Sketchen.

Das waren durchweg erneut Szenen aus dem Leben, wie sie jedermann selbst erleben kann oder erlebt hat – etwa in einem kölschen „Bräues“ (Brauhaus), in d’r „Relijonsstund“, beim „Dr. med. Wurst un singer Pazijente“, oder bei Stücken anderer Autoren, die E. Rußkowski in die rheinische Mundart, wie er ankündigte „ömmjefrickelt hätt“. Es kommt dem Autoren dabei auf nichts Weiteres an, als seine Zuhörer zum Lachen zu bringen oder aber auch beim Nachspielen der Sketche viel Spaß zu haben.

Nach – inklusive Pause –  fast drei Stunden Programm ging im Saal „Op d’r Baach“ in Neuhonrath ein kurzweiliger Abend zu Ende, bei dem die Besucher die beiden Vortragenden nicht ohne Zugabe von der Bühne ließen.

„Saach hür ens“ Lohmar e.V. dankt dem „Dilettantenverein Neuhonrath“ e.V. wieder einmal für die tolle Unterstützung und Zusammenarbeit.

 

Ihr/ euer “Saach hür ens“ Lohmar e.V.

 

Aktuelles vom 15.09.2018

“Saach hür ens“ op Jöck

Es ist schwer was los bei  “Saach hür ens“ im September: Bereits vor zwei Wochen machte sich der Vorstand mit Partnern auf zu einer erlebnisreichen Städtetour durch Köln, die vom 2. Vorsitzenden des Vereins, Gerd Moos, organisatorisch ganz hervorragend vorbereitet worden war.

Dabei genoss man unter anderem vom Kölner „Triangel“, dem LVR –Hochhaus in Deutz, bei herrlichem Sonnenschein eine entsprechende Weitsicht bis hin zu den höher gelegenen Ortsteilen von Lohmar und konnte sich im Anschluss daran davon zu überzeugen, dass „beim Lommi die Leechter noch brenne“. Weiter ging es zu diversen Kölner Kirchen und zur Baustelle des eingestürzten Stadtarchivs, um den Tag schließlich in einem Kölner Brauhaus  bei guten Essen und kühlem Kölsch ausklingen zu lassen. 

Am letzten Samstag trafen sich 24 Vereinsmitglieder und Freunde zu einer kleinen Wanderung mit anschließendem Besuch im privaten Heimatmuseum von Vereinsförderer Kurt Oberdörster in „Schümerich“, dem Ortsteil von Lohmar, den man auf der Karte als Schönenberg oberhalb von Wahlscheid findet.

Dank Kurt Oberdörsters amüsanter Erzählweise und Anekdötchen aus seiner Familie und zu den liebevoll gesammelten Ausstellungsstücken  („M‘r darf nie näh sare, wenn dich eener frööch, off do jett vunn demm Zeuch, watt se dir ahnbeede,  hann wills.“) von einer kompletten alten Schulklasse über einen funktionstüchtigen Webstuhl, mehreren vollständig eingerichteten Zimmern bis hin zu einer Spielzeugausstellung, wurde es ein wunderbar kurzweiliger Nachmittag für alle Beteiligten.

Das lag natürlich auch an den Gaumenfreuden in Form von köstlichen „Bergischen Waffeln“ mit heißen Kirschen und Sahne, die die Gastgeberin Rosemarie Oberdörster gemeinsam mit Kassiererin Doris Hochschild zubereitet hatten. Beim gemütlichen Zusammensitzen, umgeben von „Motorrad Oldtimern“, kam es dann noch zu einer zusätzlichen Überraschung durch die Vereinsmitglieder Hannelore und Dieter Kirschbaum, die die begeisterten Zuhörer mit ihrer Drehorgel unterhielten, und so manchen zum Mitsingen animierten.

 

 

 

Der absolute Höhepunkt war dann allerdings das „Schatzkästchen“ von Kurt Oberdörster, das dieser sich bis zum Schluss aufbewahrt hatte: Der Raum mit den alten Zündapp Motorrädern. Hier kamen nun die technisch interessierten Teilnehmer voll auf ihre Kosten, und Kurt Oberdörster konnte an diesem Nachmittag noch einmal seine Leidenschaft für alte Motorräder unter Beweis stellen.

Und so beschloss Erwin Rußkowksi, der 1. Vorsitzende von “Saach hür ens“ Lohmar e.V. in seiner Dankesrede an die Gastgeber den Tag denn auch mit den Worten, dass hier ein wunderbares Stück Heimat entstanden ist, das es wert ist, in Ehren zu halten und erhalten zu bleiben.

Ihr/ euer “Saach hür ens“ Lohmar e.V.

Aktuelles vom 31.08.2018

Krätzjer unn Verzällcher“ und „Mitsingabend“ im September

Auf zwei beliebte Veranstaltungen von “Saach hür ens“ Lohmar e.V. dürfen sich wieder alle Freunde der rheinischen Mundart freuen:

„Krätzjer unn Verzällcher“ mit dem Kölner Krätzjes Sänger Philipp Oebel und Erwin Rußkowski findet statt am:

Freitag, den 21. September um 20 Uhr (Einlass 19 Uhr)

im Saal des Dilettantenvereins „Op d’r Baach“ in Lohmar – Neuhonrath

Eintritt: 8 Euro

„Saach hür ens“ Lohmar e.V. und der Dilettantenverein Neuhorath e.V. freuen sich, ihren Gästen an diesem Abend eine Veranstaltung der besonderen Art anbieten zu können mit „janz vill rheinischem Heimatjeföhl“.

Traditionell am Letzten Freitag im September treffen sich wieder alle, die Freude haben am kölschen

Liedgut zum fünften Mitsingabend mit Andreas Konrad und seiner „Quetsch“.

Die Veranstaltung findet statt am:

Freitag, den 28. September  um 20 Uhr (Einlass 19 Uhr)

im Restaurant „Zur Alten Fähre“ in der Brückenstraße in Lohmar.

Eintritt: 8 Euro

 

Für diese Veranstaltungen verspricht “Saach hür ens“ seinen Gästen wieder, wie in dem Jahren zuvor, viel Spaß mit Stimmung, Schunkeln und Gesang ohne Ende.

 

Der Vorverkauf für beide Termine beginnt am Samstag, den 1. September bei

Friseur Bernhard Königs in der Kirchstraße 6 in 53797 Lohmar und in der Schachenaueler Straße 11 in 53797 Lohmar – Neuhonrath.

 

Ihr/euer “Saach hür ens“ Lohmar e.V.

Aktuelles vom 01.05.2018

Mundartkonzert „Op d’r Baach“ begeistert vollen Saal

Antweiler, Graf & Co sind in der Region Bonn – Rhein-Sieg einfach die Größten bei der Pflege der rheinischen Mundart in musikalischer Form.

Antweiler, Graf & Co

Und das wissen die Kenner der Szene schon lange. So war das diesjährige Mundart-konzert der Hennefer Kultband um Bernd Antweiler und Martin Graf, das “Saach hür ens“ Lohmar e.V. wieder gemeinsam mit dem Dilettantenverein Neuhonrath auf deren Bühne „Op d’r Baach“ veranstaltete, auch wieder ein absolutes Highlight. Unter den Besuchern konnte man auch viele Gäste aus der weiteren Umgebung wie z.B. Eitorf, St. Augustin, Siegburg, Neunkirchen, Much und Heiligenhaus ausmachen, die durch Uli Pfau und Gerd Moos herzlichst begrüßt wurden.Alle Gäste waren alle restlos begeistert von dem, was die musikalischen Multi-Talente Tanja Krämer, Manfred Bosse, Bernd Antweiler und  Martin Graf auf der Bühne präsentierten. Das fing bereits mit dem Einmarsch – einer Prozession gleich –  zu den Klängen vom „Scheiß Môndaachmorrje“ an, und das Publikum erlebte einen ersten Höhepunkt bei „Danz“ ,das, gesungen von Bernd Antweiler, in der ihm eigenen  typischen Performance einen Lacher nach dem anderen hervorrief. „Kirchhoff“ ist zwar dem Vernehmen nach ein eher trauriger Titel, doch wenn man dem Gesang von Martin Graf dabei lauscht, der über seinen Dorffriedhof geht und an jedem zweiten Grab  eine Geschichte zu dem hier Beerdigten zu erzählen weiß – etwa „vumm Marie (Name geändert), datt zoiersch jestorve unn dann vumm Rad jefalle woor“ schlägt die Stimmung schnell um. Einfach köstlich, wenn „d’r Anti“ in „ Rään“ beschreibt,  was ihm dabei gefällt und weshalb er ihn im Gegensatz zu vielen andern Menschen mag. Nach dem bezeichnenden „Harndrang“ ging es dann traditionell in die Pause. Im zweiten Block folgte in der „Ode an die Natur“ eine wunderschöne Beschreibung dessen, was sie uns, besonders am Morgen, wenn  der Tag erwacht,  so alles bietet  – leider nur dem, der früh genug aufsteht und aus dem Bett kommt. In „Oma“ wird sich so manch Einer im Publikum an die eigene Kindheit erinnert haben. „Tant Maria ihre Hungk“ ist deshalb „en janz ärme Sau“ weil, nachdem ihr Mann gestorben ist „ Tant Maria vumm morrjens bess ôvends met imm am Schänge is“. Was für ein toller Typ er doch ist besingt „d’r Anti“ in „Tango“. Da behauptet er ist nämlich „Ich bin nitt nur schlau, ich bin och noch schön!“ Kein „Antweiler, Graf &Co –Konzert ohne „Tütte“, das Lied vom gestressten Ehemann, der den ganzen langen  Samstag mit seiner Frau „op Enkaufstour jonnn muss“ und dabei nichts weiter zu tun hat, als „Tütte“ zu tragen. Das ganze Dilemma erfährt am späten Nachmittag seinen Höhepunkt, als sie ihr erschöpftes und leidgeprüftes „Altargeschenk“ fragt, ob er „och en Brôtwoosch op de Hand hann will“. „Wie sull datt dann jonn – met all der Tütte in beede Häng“? Ein ebensolcher Hit ist immer wieder der Text von „Scheiß Môndaachmorje“. Hier erlebt  der Zuhörer Bernd Antweiler als Solist in Perfektion. So wie er diesen Hit vorträgt, nimmt man ihm jedes Wort ab. Das muss man einfach erlebt haben. Und das wünschte sich „d’r Anti“ dann auch in seinem Schlusswort, in dem er sich bei dem wieder einmal tollen Publikum in Neuhonrath bedankte, für das kommende Jahr, wenn es „Op d’r Baach“ dann zum fünften Mal heißt „Mundartkonzert mit „Antweiler, Graf & Co“. Das Konzert beendete Martin Graf  mit dem von ihm geschriebenen und vorgetragenen „Weihbischof“, das auch im Repertoire der „Bläck Fööss“ zu finden ist. Nach der Zugabe „Op heem ahn jonn“ entließen die begeisterten  Besucher die großartigen Musiker mit  „Standing Ovations“ und bedankten sich auf diese Weise für ein unvergessliches Mundarterlebnis.

 

“Saach hür ens“ Lohmar e. V. sagt ebenfalls ganz herzlichen Dank dem Dilettantenverein Neuhonrath für die wieder einmal großzügige Unterstützung und die tolle Zusammenarbeit.

Ihr/euer “Saach hür ens“  Lohmar e.V.

 

Aktuelles vom 20.04.2018

“Saach hür ens“ Lohmar e.V. wählte neuen Vorstand

v.l.: Angelika Otto, Rainer Otto, Henning Jahnke, Gerd Moos, Doris Hochschild, Erwin Rußkowski

“Saach hür ens“ Lohmar e.V. hatte am Mittwoch, den 18.April zur Mitgliederversammlung 2018 mit Neuwahlen geladen, und von den zurzeit 84 Mitgliedern waren 24 gekommen, um u.a. den Vorstand neu zu wählen. Da sich bis auf Udo Otto, der aus beruflichen  Gründen zurücktreten musste,  der gesamte bisherige Vorstand zur Wiederwahl bereit erklärt hatte, verlief die Wahl durch Abstimmung per Handzeichen verhältnismäßig zügig mit folgendem Ergebnis:

  • Vorsitzender : Erwin Rußkowski
  • stellvertretender Vorsitzender:  Gerd Moos
  • Kassiererin: Doris Hochschild
  • Schriftführer: Rainer Otto

Als Beisitzer/innen wurden gewählt: Angelika Otto, Hella Becker, und als neu gewählter Beisitzer gehört nun Henning Jahnke dem Vorstand an.

“Saach hür ens“  freut sich,  mit Henning Jahnke eine neue, engagierte Kraft der jüngeren Generation in Reihen des Vorstands begrüßen zu dürfen.

 

Ihr/ euer  “Saach hür ens“  Lohmar e.V.

 

Aktuelles vom 04.04.2018

“Saach hür ens“ Lohmar e.V. informiert:

Mitgliederversammlung “Saach hür ens“ Lohmar e.V.

18. April 2018

Beginn: 20 Uhr

 im Restaurant „Zur Alten Fähre“ in Lohmar

 

Tagesordnung

 

1.        Begrüßung

2.        Formalien:

2a)      Feststellung der ordnungsgemäßen Einladung

2b)      Feststellung der Beschlussfähigkeit

2c)      Ladungsgemäß gestellte Anträge

3.        Genehmigung der Tagesordnung

4.        Rechenschaftsberichte

4 a)      Geschäftsbericht des 1. Vorsitzenden

4 b)      Bericht der Kassiererin

4 c)      Bericht der Kassenprüfer

5.         Aussprache zu den Rechenschaftsberichten

6.         Entlastung des Vorstandes

7.         Wahl eines Versammlungsleiters

8.         Neuwahlen des Vorstandes:

8 a)       Wahl der/des 1. Vorsitzenden

8 b)       Wahl der/des 2. Vorsitzenden

8 c)       Wahl der Kassiererin/ des Kassierers

8 d)       Wahl der Schriftführerin/ des Schriftführers

8 e)       Wahl von drei Beisitzern/ Beisitzerinnen

9.          Neuwahl der Kassenprüfer/innen

10.        Bericht über die Vereinsziele und Veranstaltungen im laufenden Geschäftsjahr

11.         Verschiedenes

Ihr/Euer „ Saach hür ens“ Lohmar e.V.

 

Aktuelles vom 03.04.2018

Mundart – Konzert mit „Antweiler, Graf & Co“ auf der Bühne des Dilettantenvereins in Neuhonrath

Bereits zum vierten Mal veranstaltet “Saach hür ens“ Lohmar e.V. in Zusammenarbeit mit dem „Dilettantenverein Neuhonrath“ auf deren Bühne „Op d’r Baach“ ein Mundart-Konzert mit der bekannten Hennefer Kultband „Antweiler, Graf & Co“. Das Konzert findet statt:

am Freitag, den 27. April 2018 um 20 Uhr (Einlass 19 Uhr)

„Op d’r Baach“ in Neuhonrath

Eintritt: 12 Euro

Der Vorverkauf hat bereits begonnen bei der Volksbühne Dilettantenverein, in den  Friseurläden B. Königs in der Kirchstraße 6 in Lohmar (Tel.: 02246/2825) und in der Schachenaueler Straße 11 in Lohmar-Neuhonrath (Tel.: 02206/5231)

Die Band um Bernd Antweiler und Martin Graf hat mit Recht in den letzten Jahren im Rhein-Sieg-Kreis und in Köln so etwas wie einen „Kultstatus“ angenommen, und ihre Konzerte sind überall ausverkauft, zumal sich hier eine Fan-Szene aufgebaut hat, die zu einem großen Teil noch aus der Ära  der in den 70-er und 80-er Jahren bekannten Formation der „Panzerknacker“ stammt, deren Frontsänger Bernd Antweiler damals war.Mittlerweile haben die vier Musiker, die sich als musikalische Multi-Talente an den unterschiedlichsten Instrumenten auszeichnen, und zu denen außer Bernd Antweiler und Martin Graf auch Tan ja Krämer und Manfred Bosse gehören, durchaus  einen bemerkenswerten Bekanntheitsgrad erreicht, der sie sogar in Köln zu gern gesehenen Gästen auf den verschiedensten Veranstaltungen werden ließ. So traten sie u.a. auch in dem Kinofilm- „Karneval – Wir sind positiv bekloppt“ im „Weißen Holunder“,  einer typischen „Veedelskneip“ in Köln auf.

Auch bei den „Bläck Fööss“ fanden die Lieder von Bernd Antweiler schon vor einiger Zeit Anerkennung und wurden in das Repertoire der „Fööss“ aufgenommen – so z. B. „ Leeve Pitter“, „Scheiß Moondaach Morrje“ oder etwa das Lied vom „Weihbischof“.

„Saach hür ens“ Lohmar e.V. und der „Dilettantenverein Neuhonrath“ freuen sich, ihren Gästen am 27. April  erneut ein Konzert der besonderen Art anbieten zu dürfen mit

„janz vill rheinischem Heimat-Jeföhl“.

Ihr /euer “Saach hür ens“ Lohmar e.V.

 

 

Aktuelles vom 31.01.2018

 

Rückblick auf die 5. Große “Saach hür ens“ – Sitzung

Ausverkauftes Haus – Programm der Spitzenklasse – Stimmung ohne Ende

Manchmal ist es schwer, ein Programm zu toppen, aber das scheint den Machern der 5. Großen Kostümsitzung von “Saach hür ens“ Lohmar  e.V. auch in diesem Jahr wieder gelungen zu sein. Schon Wochen im Voraus war die Jabachhalle ausverkauft, und alle, die gekommen waren, konnten eine Sitzung erleben, die von Anfang an die Wellen der Begeisterung hoch schlagen ließ.Bereits der Einmarsch mit ca. 150 Aktiven der Nippeser Bürgerw ehr und dem Elferrat brachte die Bühne zum Bersten. Welch herrlicher Anblick, ja ein Meer in Orange der „Appelsinefunke“, war das, was sich den Besuchern da bot.

Sitzungspräsident Erwin Rußkowski stellte das Kölner Traditionscorps  als insofern befreundete Gesellschaft vor, da die eigenen Nachwuchskräfte „Zilli unn Mattes“ aus der Mundartgruppe der MKS Lohmar dort im November 2015 den begehrten Orden „Goldener Kappes“ erhalten hatten, eine Auszeichnung  für Nachwuchsredner im Kölner Karneval. Die Pressefotos zeigten damals Celina Domscheit und Max Röhrig mit Geschäftsführer Gerhard Düren und Christoph Stock, dem diesjährigen Bauern im Kölner Dreigestirn. Eine besondere Freude an dem großartigen Auftritt dürfte Marita Mätschke aus Lohmar gehabt habe, die Sitzungspräsident Erwin Rußkowski aus besonderem Grund auf die Bühne bat. Sie ist eine  ehemalige „Marie“ der Nippeser Bürgerwehr und begrüßte viele Bekannte aus dem Traditionscorps. Am Ende marschierte sie sogar mit ihren ehemaligen Gardisten und Offizieren aus.

Einen weiterer Höhepunkt gleich zu Beginn des Programm darf„De Frau Kühne“ für sich beanspruchen, die mit authentischen Geschichten aus dem Leben einer gestressten Mutter die Gäste im Saal von einer Lachsalve zur nächsten trieb. Da war die erste Rakete des Abends fällig.

 

Der nun folgende Block „eigener Nachwuchs“ darf getrost als voll gelungen und erfolgreich bezeichnet werden. Die vier Beiträge der Mundartgruppe der MKS Lohmar inklusive der Top Band  „Blue Marvel“ unter der Leitung von Musiklehrer Jens Müller ließen die Besucher nicht nur staunen, sondern entlockten ihnen auch am Ende „Standing Ovations“.

Nach dem Sketch „Op demm Schullhoff“, bei dem Luisa Klüser zum ersten Mal als Mitglied der Mundartgruppe glänzte, wussten sowohl Celina Sysk und Svenja Litzner in ihrer Paraderolle als „Zwei Fründinne“ als „Old School- Teenager“ zu überzeugen als auch „Felix unn Tünn“ (Felix Weitz und Anton Hagen), die am Ende  ihres Zwiegesprächs „Hänsel und Gretel auf Türkisch“ darboten.

Schon zum vierten Mal standen „ Zilli unn Mattes“ bei “Saach hür ens“ als Fußball-Fans des 1.FC Köln und Borussia Dortmund auf der Bühne und brachten u.a. den ganz aktuellen Stand des Trainer-wechsels  von  Peter Stöger pointenreich ins Spiel.

Ein wahres Feuerwerk an Kölschrock zauberte „Kempes Feinest“ auf die Bühne der Jabachhalle. Die Band mischt seit drei Jahren den rheinischen Karneval auf und hat mit Nici Kempermann eine wahre Rockröhre als Frontfrau. Sie werden in diesem Jahr auch im Kölner Rosenmontagszug  live auf einem der ersten Wagen zu sehen und zu hören sein.

Als ein weiterer, absoluter Höhepunkt  darf der Auftritt von „Rabbatz“, dem tollen gemischten Chor des Kinder-, Jugend- und Erwachsenenchors Lohmar bezeichnet werden, der mit einem Medley aus alten und neuen Karnevalsliedern die Stimmung im Saal anheizte und das Ganze mit einer mitreißenden Choreographie unter der Leitung von Barbara Wingenfeld auf der Bühne erlebbar machte. So macht Singen von sechs bis sechzig Jahren Spaß, so steckt Singen an, und das brachte dieser tolle Chor rüber. Der ganze Saal fühlte sich animiert und sang mit. Ein Redner der ganz besonderen Art ist und bleibt Gisbert Fleumes, den seine Fans auch einfach  „Fleumchen“ nennen dürfen. Das fantastische Publikum in der Jabachhalle schenkte ihm von der ersten bis zur letzten Minute Gehör und wurde durch einen außergewöhnlichen Vortrag mit viel Reim und Wortwitz belohnt – so beim Vortrag über die Kölner Cafes oder dem Gedicht vom Endiviensalat.

Seit 25 Jahren bereiten mittlerweile die beliebten EVD Tanzflöhe aus Donrath den Jecken in der Region viel Freude  – und so auch wieder einmal bei “Saach hür ens“, wo sie erst nach zwei Zugaben von der Bühne entlassen wurden.

Nun war die Zeit gekommen zum reinen „Abfeiern“,  und das taten die Besucher ausnahmslos von der ersten bis zur letzten Reihe. Schon beim ersten Lied der „Köbesse“ stand der Saal, und das blieb so bis zum Schluss des Auftritts der Band, die sich vor zwei Jahren entschlossen hat, nur noch mit eigenen Stücken aufzutreten. Ob das krachende „Kommando jeck“ zu Beginn oder das sentimentale „Ich saach ett dir met nemm Leedcher“ – die Lieder dieser tollen Musiker haben einfach Pep und reißen mit.

Es kündigte sich ein weiterer Höhepunkt an, denn die diesjährigen Lohmarer Tollitäten marschierten mit riesigem Gefolge ein. Begleitet von den KAZI-Funken, bahnten sich Prinz Peter III., Bauer Heribert und Jungfrau Yvonne, alle aus dem Hause Heister ihren Weg zur Bühne. Dort stellte Adjutant Peter Drossard die Narrenherrscher noch einmal vor, bevor das Gefolge das Publikum mit seinem Tanz erfreute. Den Abschluss dieses Gesamtauftritts markierten die KAZI-Funken durch ihre mitreißenden Tänze und atemberaubende Hebe- und Schleuderfiguren.

Mit „so etwas hat man in Lohmar noch nicht gesehen“ kündigte Sitzungspräsident Erwin Rußkowski die nun folgende Show von „High Energy“ an – eine Showtanzgruppe der Sonderklasse. Die mehrfachen deutschen Meister ließen durch ihre mitreißende Bühnenshow aus Spitzen-leistungen des Showtanzes und Pyrotechnik die Besucher vor Begeisterung fast erstarren, und sie fühlten sich zu permanentem Zwischenapplaus veranlasst – hier bot sich dem Betrachter einfach eine Sensation. Genauso war es auch beim finalen Auftritt von „De Bajaasch“, der Cover – Bigband mit dem Lohmarer Simon Schillig. Sie boten wiederum eine tolle Laser-Show und kölsche Lieder zum Mitsingen. Ob beim „Kölsche Jung“ von Brings oder als beim Schlusslied  „In unserem Veedel“ von den Bläck Fööss –  die Besucher im Saal erwiesen sich als äußerst textsicher, und so fand ein unvergesslicher, stimmungsvoller Abend für die begeisterten Besuchern ein würdevolles Ende.

„Saach hür ens“ Lohmar e.V. bedankt sich bei allen, die diese wunderbare Sitzung ermöglicht haben: den Helfern des KAZI und der „Fastzelôvendsfründe“ aus  Scheiderhöhe, bei den Helfern aus den eigenen Reihen beim zweitägigen  Aufbau und beim Abbau am frühen Sonntagmorgen, bei unserem Security- Dienst, beim DRK, bei der Freiwilligen Feuerwehr Lohmar, bei der KJG Lohmar an der Garderobe, für die tolle Beschallung beim Team von Florian Temme, bei den Lohmarer Geschäftsleuten für die großzügigen Spenden von 300 Preisen für unsere Tombola, bei unserem Mitglied Rüdiger Ramme für die Blumendekoration auf der Bühne und bei den Hausmeistern der Jabachhalle für die wiederum sehr gute Kooperation.

Unser Dank gilt auch unserer Bühnenkapelle  unter der Leitung von Michael Tappert für die großartige musikalische Unterstützung von sechs Stunden Programm.

Unsere Sitzung im nächsten Jahr findet statt am Samstag, den 16. Februar 2019.

Kartenbestellungen unter: info@saachhuerens.de

Ihr/euer “Saach hür ens“ Lohmar e.V.

 

 

Aktuelles vom 08.01.2018

“Saach hür ens“ – Sitzung 2018

Beginn – Tombola – Restkarten

 

Damit das Bühnenprogram  bei der 5. Kostümsitzung von “Saach hür ens“ am Samstag, den 27. Januar in der Lohmarer Jabachhalle pünktlich beginnen kann, bitten wir alle Gäste, ihre Plätze bis spätestens 17.30 Uhr einzunehmen.

Der Einmarsch mit Elferrat und der „Nippeser Bürgerwehr“ („Appelsinefunke“) muss wegen der großen Teilnehmerzahl von ca. 150 Aktiven mit Blaskapelle, Musikzug, Wache und Tanzpaar  um einige Minuten vorgezogen werden.

Die Jabachhalle wird damit zu Beginn der Sitzung  in ein „Meer von Orange“ getaucht.

Auch im weiteren Verlauf das Programms dürfen sich unsere Gäste auf Hochkaräter des rheinischen Karnevals freuen – so etwa auf „De Frau Kühne“ , eine  „Vollgasfrau“ unter den Büttenrednerinnen, auf Gisbert Fleumes, den urkomischen „Odisten“ – also Reimredner, auf „Kempes Feinest“ mit der rheinischen Rockröhre Nici Kempermann als Frontfrau, auf „De Köbesse“ und „High Energy“, die mehrfachen deutschen Meister im Showtanz oder auf „De Bajaasch“ mit ihrer unvergleichlichen Bühnen- und Lasershow.

Wir sind stolz, auch wieder unseren eigenen Rednernachwuchs präsentieren zu dürfen, auf „Rabatz“, den starken Kinder- Jugend- und Erwachsenenchor unter der Leitung von Barbara Wingenfeld sowie auf die „EVD Tanzflöhe“ , das diesjährige Lohmarer Dreigestirn und vieles Andere mehr. Unsere Tombola im Eingangsbereich der Halle wird auch in diesem Jahr wieder gut bestückt sein mit wertvollen Sachpreisen, Gutscheinen aus Lohmarer Geschäften und Restaurants sowie einigen besonderen Überraschungen.

Es gibt, bedingt durch krankheitsbedingte Rückläufe, nun doch noch einige, wenige Restkarten. Interessenten bestellen bitte unter der E-Mail Adresse von “Saach hür ens“:        

info@saachhuerens.de

Ihr/ euer „Saach hür ens“ Lohmar e.V.

 

 

Aktuelles vom 20.12.2017

„Saach hür ens“ säät „Hätzlichen Dank unn Fruhe Weihnaach“!

 

Ein ereignis – und erfolgreiches Jahr 2017 geht dem Ende entgegen und „Saach hür ens“ Lohmar e.V. möchte sich bei allen bedanken, die durch den Besuch unserer Veranstaltungen mit dazu beigetragen haben, dass wir mit großer Zuversicht die Planungen für das neue Jahr in Angriff nehmen können, denn wir wollen Vieles genauso wieder machen und noch einiges Andere mehr.

In der Regel volle Veranstaltungsräume und Säle und sichtlich zufriedene und begeisterte Besucher stimmen uns froh und lassen darauf schließen, dass das, was wir anbieten, gut ankommt – sei es die Karnevalssitzung, Mitsing – und Mundartkonzerte, „ Schwad-Ôvende“, Abende mit „Krätzjer unn Verzällcher“ oder  die Beteiligung an Lohmars romantischem Familien- Weihnachtmarkt im alten Kirchdorf. Insgesamt durften wir uns in diesem Jahr elfmal in den städtischen Veranstaltungs-kalender eintragen. Und so soll es im kommenden Jahr auch wieder werden.

Auch bedanken möchten wir uns bei allen Helfern, Gönnern und Sponsoren, durch deren tatkräftige Unterstützung wir erneut ermutigt wurden, unsere Vorhaben in Angriff zu nehmen und mit Erfolg durchzuführen.

So wünscht “Saach hür ens“ Lohmar e.V. nun allen ein „Frohes Weihnachtsfest“ und alles Gute für das neue Jahr, das für uns mit der 5. Großen Kostümsitzung am 27. Januar 2018 beginnt.

„Hück noch Adventsduff övverall unn bahl is widder Karneval“

Ihr/euer

“Saach hür ens“ Lohmar e.V.

 

Aktuelles vom 07.11.2017

 

„Saach hür ens“ Lohmar e.V. steht in den Startlöchern für die 5. Jahreszeit

Sitzungskarten ab dem 11. Im 11. bei IBS am Frouardplatz

 

Erneut dürfen sich die Freunde von “Saach hür ens“ und alle Jecken aus Lohmar und der Region auf eine tolle Sitzung freuen, die am Samstag, den 27. Januar 2018 ab 17.49 Uhr in der Jabachhalle startet. Karten zum Preis von 23 Euro an nummerierten Tischen und Plätzen gibt es ab dem 11.November bei IBS am Frouardplatz in Lohmar. Es ist dem Programmgestalter diesmal gelungen, die Kölner Traditionsgesellschaft nach Lohmar zu holen, aus der in der bevorstehenden Session das Kölner Dreigestirn hervorgeht.

Die „Nippeser Bürgerwehr“, wegen der Farbe ihrer Uniformen auch als „Appelsinefunke“ bekannt, wird mit ca. 150 Teilnehmern das Programm eröffnen, bevor dann „De Frau Kühne“, die zurzeit sicherlich beste Rednerin des rheinischen Karnevals, das Kommando auf der Bühne übernimmt.

Ingrid Kühne fehlte in der letzten Session in keiner Fernsehsitzung

und ist bei “Saach hür ens“ nach 2015 nun schon zum zweiten Mal dabei.

Es ist unserem Verein stets ein Anliegen, gutem Nachwuchs eine Chance zu geben, und so freuen wir uns, unseren Gäste mit Nici Kempermann, der Frontfrau von „Kempes Feinest“, eine Powerfrau im wahrsten Sine des Wortes präsentieren zu dürfen. Ihr Song „Wenn du nitt danze kanns“ war in der letzten Session ein Hit, der voll einschlug. Und auch mit ihrem diesjährigen Sessionshit „Die Melodie“ hat die Band einen Ohrwurm im Gepäck.

Auch „Gisbert Fleumes“, den besonders die jungen Damen auch „Fleumchen“ nennen dürfen, wird noch vielen unserer Stammgäste aus dem Jahr 2015 im Gedächtnis  sein, ein Redner der besonderen Art, der als „bekennender  Odist“  – also als Gedichte vortragender Reimredner –  auftritt. Lassen sie sich überraschen von diesem sehr speziellen Künstler.

Mit  den „Köbesse“ kommt eine Band zu “Saach hür ens“ , die sich am 11. 11. 2011 gegründet hat und zunächst mit „Cover-Versionen“ im Karneval auftrat, seit zwei Jahren aber mit eigenen Stücken ihren Weg geht – und das sehr erfolgreich mit kölschen Tön, ehrlich, echt und ungeschminkt. Unbändige Freude an der Musik zeichnet die Band um den sympatischen Sänger „Roger Moore“ aus.

„High Energy“, eine Showtanzgruppe, die schon mehrfach deutscher Meister war, wird unsere Gäste mit einer einmaligen, unvergesslichen Bühnenshow und Livegesang begeistern. Dazu kommen tolle Bühnenbilder und Spezialeffekte, die man so noch nie gesehen hat. Natürlich sind mit den „EVD Tanzflöhen“ sowie dem „Kinder- Jugend – und Erwachsenenchor Lohmar“ unter der Leitung von Barbara Wingenfeld sowie dem Lohmarer Dreigestirn auch wieder Lohmarer Vereine mit im Programm. Und die Besucher dürfen sich auf unseren eigenen Nachwuchs aus der Mundartgruppe der Musik- und Kunstschule der Stadt Lohmar freuen, die nicht nur von “Saach hür ens“ sondern auch vom Land NRW durch den Kulturrucksack unterstützt und gefördert werden. Sie sind für “Saach hür ens“ immer wieder ein ganz besonderer Höhepunkt. Wer im Karneval hat schon eigenen Rednernachwuchs?

Wie bereits vor zwei Jahren erwartet die Jecken bei einem sicherlich wieder furiosen Finale mit Laser-Show die Wahnsinns – Big Band „Bajaasch“

Ihr /euer

“Saach hür ens“ Lohmar e.V.

 

Aktuelles vom 27.10.2017

Besucherzahl nochmals verdoppelt!!

  1. „Schwad-Ôvend“ mit den Schleiers lockt gut 40 Interessenten

Da staunten die Veranstalter von “Saach hür ens“ Lohmar e.V. nicht schlecht, als sich am letzten Donnerstag im Kaminzimmer des Restaurants „Zur Alten Linde“ in Wahlscheid noch einmal doppelt so viele Besucher einfanden als beim zweiten „Schwad-Ôvend“ mit dem Bonner Ehepaar Schleier.

Offenbar hatte „Klöpp unn Schrüpp“, das Thema des dritten Abends, die Neugier geweckt. Erfreulicherweise war es nicht nur die Generation „Ü 60“, die das Thema angelockt hatte.

Es waren auch etliche Jüngere dabei, und die ließen sich nicht lange bitten, kräftig „metzoschwade“.

Da wurde zunächst geklärt, ob es zwischen Bonn und Lohmar bzw. Wahlscheid unterschiedliche Ausdrücke dafür gibt, wenn es im zwischenmenschlichen Bereich verbal oder auch handfest zur Sache geht. Die „Kallzijjar“, die „Krabitz“, der „ Kloochscheißer“ oder der „fiese Möpp“ sind jedoch hüben wie drüben geläufige Ausdrücke, um dem Kontrahenten den Marsch zu blasen. Hier wie da „jitt ett Ress, kriste eene jeschnuuf“ oder „hätt die Fott Kirmes“, wenn zwei Streithähne aneinander geraten.

Wenn es ganz hart wird, kann man auch schon mal den Satz hören: „Ich schlare dich op dinge Tabernakel, datt ding Zäng en de Ungerbotz fleje!“

Wie bereits bei den ersten beiden Abenden endete auch der letzte in einem herrlichen Sketch mit dem Titel „Die Jadingeprädich“. Die Zuhörer waren begeistert, und “Saach hür ens“ fühlte sich einmal mehr bestätigt in seiner Arbeit für die Pflege der rheinischen Mundart – denn, wie heißt es auch im „Kölsche Jung“ von Brings:

„Sulang m’r se spreche, lääv se noch lang“.

In diesem Sinne wird “Saach hür ens“ auch im kommenden Jahr weiter arbeiten, auch wenn der etablierte „Loss m“r schwade Ôvend“ am jeweils ersten Freitag im November in diesem Jahr wegen der drei Schleier-Abende im Oktober ausfällt.

Die Arbeit geht weiter, und so freut sich unser Verein erst einmal auf den Vorverkauf für die nächste Karnevals-Kostümsitzung hinweisen zu dürfen, der am 11. 11. bei IBS am Frouardplatz beginnt.

Am zweiten Adventswochenende sind wir selbstverständlich wieder auf Lohmars romantischem Weihnachtsmarkt im Alten Kirchdorf mit leckeren Spezialitäten vertreten, und am 27. Januar 2018 steigt dann unsere beliebte Große Sitzung in der Jabachhalle.

 

Ihr/euer “Saach hür ens“ Lohmar e.V.

 

Aktuelles vom 24.10.2017

Watt m‘r bei “Saach hür ens“ alles liere kann….

Zweiter „Schwad-Ôvend“ mit den Schleiers  lockt doppelte Gästeschar in die „ Alte Linde“

„Wing unn Wösch“ hat nichts zu tun mit „Wein und Wurst“. Wer das meint, ist wahrscheinlich einem Rechtschreibfehler auf den Leim gegangen.

„Wösch“ ist nämlich die Bezeichnung für einen Wedel und kommt vor in Wörtern wie  „Kruckwösch“ also Krautwedel und hat folglich nichts zu tun mit „Woosch“ oder in der Mehrzahl „Wöösch“ wie in „Blood- oder Brôôtwoosch“Die verschieden gebrauchten

Formen der „Wösch“ (also zusammen Gebundenes aus allerlei Kräutern und Pflanzen) und für bzw. gegen was sie gut sein sollten, lernten die interessierten Besucher beim zweiten „Schwad-Ôvend“ mit dem Ehepaar Schleier aus Bonn in der „Alten Linde“ in Wahlscheid ebenso kennen, wie „d‘r Wing unn die Wingjötter in unserer Jäjend“. Nicht jeder weiß, dass auch im Stadtgebiet von Lohmar in alter Zeit Wein angebaut wurde – etwa auf dem Heppenberg bei Donrath, wo es heute noch die Straße „In den Weingärten“ gibt. Auch Straßennamen wie „Im Wingert“ oder der Ortsname „Weingartsgasse“ weisen auf die Beziehung zu früherem Weinanbau in unserer Region hin. Der Wein stand in alter Zeit weit vor dem Genuss von Bier. Das haben wir, wie so Vieles, den Römern zu verdanken. Und natürlich kommen in diesem Zusammenhang auch gleich die dazu gehörigen Weinheiligen („Winghellije“) ins Spiel – etwa „D‘r hellije Laurenz“ (10. August) oder „D‘r Hellije Urban (25. Mai). Interessant auch, dass „D‘r hellije Mätes“ am 11. November dazu gehört. Denn an diesem Tag kommt der erste Wein eines Jahrgangs auf den Tisch.

So manche Gaststätte, die man heute als Bierlokal kennt, war früher „en Wingstuff“- eine reine Weinstube.

Die „Siegburger Schnelle“ verdankt ihren Namen der speziellen Form, in der sie hergestellt ist. Diese ließ zu, dass der Wein daraus schneller in die entsprechenden „Wingjläser“ und Becher geschüttet werden konnte.

Bonn galt in früheren Zeiten als Zentrum des Weinhandels und entsprechend auch des Weingenusses, und das durften die Besucher in dem abschließenden herrlich gespielten Sketch des „Bonner Weinzäpfers und der Bäckersfrau Marieluis um 1800“ in authentischen Kostümen miterleben.

Wer solch einen schönen Abend auch einmal selber erleben möchte, ist herzlich eingeladen, am Donnerstag, den 26. Oktober um 19.30 Uhr in die „Alte Linde“ nach Wahlscheid zu kommen, wenn es beim 3. „Schwad-Ôvend“ heißt „Klöpp unn Schröpp“.

Unn üvvrijens: Jeder, der mit määt, kritt am Eng der „Schwadlappen“ – unn datt alles bei freiem Intritt!

 

Ihr/euer

“Saach hür ens“ Lohmar e.V.                                        

Aktuelles vom 23.09.2017

„Lohmarer Fischerchöre“ bringen Saal ins Wanken

Der 4. Mitsingabend mit Andreas Konrad wieder ein voller Erfolg

Willi Ostermann, Karl Berbuer, Fritz Weber, Bläck Fööss, Höhner, Paveier, Klüngelköpp, Kasalla und die Micky Brühl Band – alle waren sie mit dabei, beim insgesamt fünften Mitsing- abend, den “Saach hür ens“ Lohmar e. V. nun bereits zum vierten Mal hintereinander mit dem bekannten Alleinunterhalter Andreas Konrad und seiner Quetsch veranstaltete. Natürlich waren die besagten Künstler nicht persönlich erschienen, aber ihre Lieder lebten in den sehr guten Interpretationen von Andreas Konrad und seinem Akkordeon, der es erneut verstand, sein Publikum von ersten Takt an mitzureißen.

Bereits eine gute halbe Stunde vor Beginn dieses tollen Abends war der Saal in der „Alten Fähre“ in Lohmar bis auf den letzten Steh- bzw. Sitzplatz besetzt, sodass die Veranstalter schon Sorge hatten, alle Mitsingwilligen unterzubringen. Aber von Lied zu Lied  sorgte die gute Stimmung im Saal dafür, dass sich alle sehr schnell auf einander einsangen und vor allem einschunkelten, und so wurde es in der Enge des Raumes ein tolles Mitsingerlebnis für alle Beteiligten.

Die „ Fischerchöre von Lohmar“ waren geboren, und alle, die dabei waren, werden diesen stimmungsvollen Abend sicher so schnell nicht vergessen. Man merkte es Andreas Konrad,der im ganzen Rheinland und sogar beim „Apres Slki“ in den Alpen bekannt ist, wieder einmal an, dass er besonderen Spaß dabei empfindet, bei “Saach hür ens“ in Lohmar auftreten zu dürfen, was er auch im Laufe des Abends mehrfach betonte.

Bleibt festzuhalten, dass es an diesem Abend im Saal nur gut gelaunte Menschen gab, die den Alltag und die Sorgen des Lebens für ein paar Stunden vergessen, und die sich ganz dem rheinischen Frohsinn und dem Klang der schönen kölschen Lieder hingeben konnten.

Man darf sicherlich davon ausgehen, dass man sich in dieser Runde im kommenden Jahr traditionsgemäß am letzten Freitag im September wiedersehen wird.

Ihr/euer “Saach hür ens“ Lohmar e.V.

 

Aktuelles vom 23.09.2017

Ne herrliche Ôvend met de Schleiers uss Bonn

Nä. Watt woor datt schön! Ett jing ömm „Kirmes unn Erntefess“ – unn nitt nur datt!

Elisabeth und Karl Friedrich Schleier

Es ist kaum zu glauben, was da alles im wahrsten Sinne des Wortes auf den Tisch kam, hatten die Eheleute Schleier doch so Einiges im Gepäck  was bei den Teilnehmern in der „Alten Linde“ in Wahlscheid Erinnerungen an ihre eigene Kindheit und Jugendzeit weckte. Manch einer konnte da aus eigener Erfahrung mit dazu beitragen, wie das früher war, wenn  die Kirmes anstand: da wurde das komplette Haus auf Vordermann gebracht, indem etwa „de Köch jekälleck wuud“. Unn de jode Stuff môôt blänke. Ett jôôf  Prummetaat unn  Reemchesappel, unn des Middaaachs kôm enne jode Suebrôde op d’r Desch. De Paias wudd opjehange unnn m’r däät de Jlocke op demm Kirchturrem „beiere“.

Vieles davon kennt man heutzutage leider nicht mehr. Und deshalb lädt „Saach hür ens“ Lohmar e.V. alle Interessenten an tollen Geschichten und Begebenheiten aus der guten alten Zeit und den damit verbundenen Brauchtümern und Traditionen ein, an den beiden weiteren  Abenden teilzunehmen:

am Donnerstag, 10. Oktober heißt es das Motto „Wing unn Wöösch“ und

am Donnerstag, 26. Oktober geht es um „ Klöpp unn Schröpp“

Die Abende werden jedes Mal von den Schleiers mit einem abschließenden Sketch abgerundet.

Nä, watt hammer letztes Môl jelaach!!

Mir hoffen, Ihr sid nächstes Môl och all dobbei.

Nevvenbei jesaat: jeder, der mitmäät kritt och enne „Schwadlappen“.  Iss datt Nix??!!

 Ühre „ Saach hür ens“ Lohmar e.V.

 

Aktuelles vom 12.09.2017

Drei Schwad-Ôvende met „Saach hür ens“ unn

Elisabeth und Karl Friedrich Schleier

 de Schleiers uss Bonn

Ett is su wick: am 21. September jeht ett loss!

Für alle Freunde der rheinischen Mundart hat “Saach hür ens“ Lohmar e.V. in diesem Jahr drei  ganz besondere Leckerbissen im Angebot.

Am Donnerstag, den 21. September geht es los mit dem Thema „M‘r fiere Kermes un Erntedank“ mit anschließendem Sketch „Kappesbuur unn Maatwief“.

Am Donnerstag, den 12. Oktober geht es weiter mit „Wing unn Wöösch“ mit dem anschließenden Besuch des Bonner Weinzäpfers und der Bäckersfrau Marieluis als Sketch.Grob umfasst werden an diesem Abend Themen rund um das Essen zu bestimmten Anlässen angesprochen.

Am Donnerstag, den 26. Oktober geht es um das Thema „Klöpp unn Schrüpp“ mit anschließendem Sketch „Die Jadingeprädich“. Hier geht es um Streitgespräche und Schimpfwörter.

Die „Lektionen“ sind vorbereitet als roter Faden, lassen aber auch alles offen, wenn man selbst etwas zum Abend beitragen möchte. Beginn ist jeweils um 19.30 Uhr im Restaurant des Aggertalhotels  „Zur Alte Linde“ in Wahlscheid. Die Abende dürften etwa je zwei Stunden dauern. Der Eintritt ist frei. Um eine kleine Spende wird gebeten. Die Schleiers würden bei “Saach hür ens“ auch als Zertifikat den „Schwadlappen“ einführen. Diesen erhält jeder neue Schüler, er wird immer um die Themen erweitert und abgestempelt.

Ihr/euer “Saach hür ens“ Lohmar e.V.

Archiv der Beiträge>